+ Antworten
Seite 1 von 2 1 2 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 11
  1. Hunde helfen Wachkomapatienten Beitrag #1
    Tia Tia ist offline
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    21.02.2002
    Ort
    Ampfing
    Beiträge
    2.392
    Bilder
    181

    Hunde helfen Wachkomapatienten

    Gestern im Spiegel online:

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,641793,00.html

    Es wird nicht nur langsam allerhöchste Zeit, dass mehr Menschen (auch die ohne Hund) erkennen, was die Nasen so alles "können". Aber leider sind ja solche Artikel eher Randbemerkungen....

    Grüße
    Alex

  2. Hunde helfen Wachkomapatienten Beitrag #2
    borderelkiebea borderelkiebea ist offline
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    14.02.2002
    Ort
    IRLAND
    Beiträge
    6.907
    Ich bin der festen Ueberzeugung, dass "auch Menschen" solche Resultate erzielen koennten, wuerden sie sich vom Erfolgsdruck freimachen koennen. Kernaussage in dem Artikel:

    "Widerstände gegen die Methode gibt es nicht - außer dass manche Therapeuten ein bisschen eifersüchtig sind, dass der Hund mehr erreicht als sie."


    Bea

  3. Hunde helfen Wachkomapatienten Beitrag #3
    senny senny ist offline
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    13.08.2009
    Beiträge
    8
    Ich habe den Artikel auch gelesen. Das ist schon spannend. Generell sollte viel mehr darüber nachgedacht werden. was man gemeinsam mit den Tieren noch erreichen kann: z.B. Hunde auch in den Schulunterricht einbeziehen. Aber ich glaube, da müssen manche Verantwortliche noch schwer umdenken.
    Grüße
    Martina

  4. Hunde helfen Wachkomapatienten Beitrag #4
    Gast433 Gast433 ist offline
    Gast
    Registriert seit
    30.11.2002
    Beiträge
    0
    z.B. Hunde auch in den Schulunterricht einbeziehen
    Gibts (gabs?) schon. Irgendwo an 'ner westdeutschen Mittelschule, wenn ich mich gut erinnre. Kam mal ein TV-Beitrag dazu... u.a. Fazit des initiierenden Lehrers: Weniger Aggressionen der Schüler untereinander, geringere Lautstärke, die meisten bemühten sich um "gutes Benehmen", weil sie den Hund ('ne Goldi-Dame) ausführen wollten.

  5. Hunde helfen Wachkomapatienten Beitrag #5
    Ollie Ollie ist offline
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    05.08.2009
    Beiträge
    9
    Ich (Logopädin) habe meinen Hund täglich bei mir auf der Arbeit dabei und das erfreut sich großer Beliebtheit. Wenn erforderlich und möglich, wird Ollie in die Therapie mit einbezogen, so zum Beispiel gelegentlich bei Kindern, häufiger aber bei Schlaganfallpatienten. Auch in die Einrichtungen (Altenpflegeheime) begleitet sie mich und das hat hohen Aufforderungscharakter für die Bewohner - auch beim Pflegepersonal ist Ollie immer gern gesehen.

    Leider gibts aber noch immer viele Vorurteile, wenn auch nicht dort, wo ich gerade arbeite. So habe ich mich z.B. mal in einer logopädischen Praxis beworben, die innerhalb eines Krankenhauses lag. Die Praxisinhaberin und auch die Stationen, insbesondere die Geriatrie, waren begeistert von der Idee, eine Therapeutin mit Hund dort zu haben. Leider lehnte aber die Klinikleitung aus hygienischen(!?) Gründen ab.
    Schade, denn in meiner täglichen Arbeit stelle ich fest, dass meine Kollegin Hund nur von Vorteil ist.

  6. Hunde helfen Wachkomapatienten Beitrag #6
    borderelkiebea borderelkiebea ist offline
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    14.02.2002
    Ort
    IRLAND
    Beiträge
    6.907
    "Leider lehnte aber die Klinikleitung aus hygienischen(!?) Gründen ab. "

    Finde ich vernuenftig ... ;-))
    Stell Dir vor, der Hund steckt sich bei jemandem an!!!

    Bea

  7. Hunde helfen Wachkomapatienten Beitrag #7
    Manja Manja ist offline
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    11.02.2002
    Ort
    Münsterland
    Beiträge
    1.751
    Bilder
    68
    Ich arbeite nun seit 1996 hauptberuflich im Bereich der tiergestützten Pädagogik & Sozialarbeit, im fünften Jahr auch in der Ausbildung von Mensch-Hund-Teams für die tiergestützte Arbeit.
    Die Lehrer (alle Schulformen) stellen einen Großteil der Kursteilnehmer da, inzwischen haben sie sich auch recht gut organisiert, es gibt regelmäßige Arbeitskreise dazu usw.

    Ansonsten kann ich nur sagen, dass die tiergestützte Arbeit inzwischen in der Frühförderung beginnt und im Hospiz endet, kaum ein Bereich, wo Tiere (gar) nicht zu finden sind - was nicht unterschlagen werden soll, dass für Mensch und/oder Tier nicht immer alles sinnvoll und gut gestrickt ist.

    LG, Stephie

  8. Hunde helfen Wachkomapatienten Beitrag #8
    Ollie Ollie ist offline
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    05.08.2009
    Beiträge
    9
    Die Ansteckungsgefahr besteht tatsächlich, z.B. beim so genannten Krankenhauskein MRSA. Bei solchen Patienten bleibt der Hund natürlich draußen!
    Ansonsten kann ich der Klinkileitung nur entgegnen, dass es unter Umständen sehr viel unhygienischer sein kann, wenn ich die Station mit Straßenschuhen betrete, als wenn mein Hund über die Station läuft.

    Aber es wird sich durchsetzen, da bin ich ziemlich sicher. Eines Tages wird auch ein Hund im Krankenhaus hoffentlich nicht besonders außergewöhnlich sein.

  9. Hunde helfen Wachkomapatienten Beitrag #9
    Olga Olga ist offline
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    20.04.2007
    Ort
    Regensburg
    Beiträge
    276
    Bilder
    9
    Eine sehr gute Freundin von mir war eine Zeit lang wegen schwerer Depression in einer Tagklinik in Behandlung. In der Mittagspause kam hin und wieder die Tochter eines Patienten mit dem Familienhund vorbei um ihren Papa zu besuchen.
    Kaum war der Hund im Hause war die Stimmung freudiger, viele der Patienten strahlten, wollten den Hund streicheln. Dieses Tier war eine Art Sonnenschein für diese Menschen, die sonst keine Freude empfinden konnten.
    Leider kam dann von der Klinikleitung die Anweisung an das Pflegepersonal, den Hund nicht mehr ins Haus zu lassen - aus hygienischen Gründen.
    Absurd....in einer psychiatrischen Klinik....ist Wahnsinn doch ansteckend?

    Gruß

    Olga

  10. Hunde helfen Wachkomapatienten Beitrag #10
    Tia Tia ist offline
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    21.02.2002
    Ort
    Ampfing
    Beiträge
    2.392
    Bilder
    181
    Olga, eben drum bleiben solche Artikel Randbemerkungen, weil es in 80% der Köpfe keinen Platz hat...und auch so bald keinen haben wird. Lieber wird kreischend darüber berichtet, dass ein Dobi aus dem TH sein neues "Familienkind" in den Kopf gebissen hat - DAS steht dann auf Titelseiten :-|

    Alex

Lesezeichen

Sie betrachten gerade Hunde helfen Wachkomapatienten.