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  1. Wie nimmt man Hunden ihren Job ab? Beitrag #1
    Torsten Torsten ist offline
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    Wie nimmt man Hunden ihren Job ab?

    Die Frage steht ja schon oben. Mit "Job" meine ich insbesondere so Sachen wie

    "Ich muss mich um den 'feindlichen' Hund da hinten kümmern!"
    "Ich muss mich um 'Einbrecher' kümmern!"
    "Ich muss mich um den Fremdling kümmern!"

    Wenn's geht, nicht nur "Du musst dem Hund Sicherheit geben!" oder "Sei halt Oberhund!", sondern ganz konkret.

  2. Wie nimmt man Hunden ihren Job ab? Beitrag #2
    Gast3420
    Gast
    ...indem Du dem Hund - falls überthaupt nötig - hilfst, sich friedlich in die Lebensgemeinschaft einzuorden, Torsten! Indem Du ihm ferner - wo nötig - hilfst, das von ihm angebotene Verhalten der Hausordnung gemäß zu sortieren...

    Soviel Zeit muss sein und lohnt sich mit einem "sozial hochbegabten" Rudeltier allemal! Es sei denn, es ist im wahrsten Sinne des Wortes derart falsch am Platz, daß es wirklich besser anderso...

    Sers
    E.

    P.S.:
    Möcht nicht wissen, wieviele Beiträge allein meine bescheidene Person schon zum Thema Einordung abgelassen hat - schließlich bist ja Du hier der Statistiker h. c., oder`;-)

    Nicht zu vergessen:
    Rainers kundige Fassung steht nach wie vor in der HZ! Gittas nicht weniger kundiges Editorial ebenso!:-)

  3. Wie nimmt man Hunden ihren Job ab? Beitrag #3
    Fanny Fanny ist offline
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    Also ich habe meinem total überforderten Unterling der dachte Oberling zu sein durch gemeinsame Spiele - speziell Kopfnüsse - schön vermitteln können wo sein Platz ist.

    Leider musste ich ihm auch sein Lieblingsspielzeug - die heilige Ente - wegnehmen und als "Druckmittel" einsetzen. Ohne meine Hilfe kann er sie sehen aber nicht erreichen. Klingt fies, wirkt aber Wunder (wenn man die Heul-Kreisch-Jaulphase am ersten Tag überstanden hat).
    Erstaunlicherweise gab er die Ente nach drei Tagen von sich aus ab wenn ich "Schluß" sagte und so ist es geblieben.

    Nachdem Timmy akzeptiert hat daß ohne mich garnichts geht, hat er sehr schnell seinen Größenwahn auf erträgliches Maß heruntergeschraubt und ist jetzt am Weg ein wirklich angenehmer Zeitgenosse zu werden.

    Und das Schönste - endlich sind wir beide entspannt und geniessen erstmals Spaziergänge und Besuche. Das war vor drei Wochen noch mein echter Alptraum.

    Rita

  4. Wie nimmt man Hunden ihren Job ab? Beitrag #4
    Torsten Torsten ist offline
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    E., ich frage mich nur, warum das dem Fernsehstar Martin R. nicht eingefallen ist.

  5. Wie nimmt man Hunden ihren Job ab? Beitrag #5
    Gast2611
    Gast
    Vielleicht weil sich im TV niemand traut zu sagen, dass der Huha für einen Schlag auf den Hinterkopf bereit zu sein hat und diesen dann auch konsequent umsetzen muss. Die HuWie hat dafür ja mehr wie genügend Beispiele.

  6. Wie nimmt man Hunden ihren Job ab? Beitrag #6
    Olga Olga ist offline
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    ich frage mich nur, warum das dem Fernsehstar Martin R. nicht eingefallen ist.
    ich sag nur zwei Worte: SENDEZEIT und FERNSEHTAUGLICH

    So ein Fernseh-Problemhund muss doch in kurzer Zeit kuriert werden, Wunderwmittel-technisch eben. Wenn da einer kommt und was von 6 Monate tägliches konsequentes Training - Minimum - erzählt ..... wie soll man sowas in 30 Minuten incl. 5 Werbeunterbrechungen packen? Und spannend ist das doch auch nicht......

    Gruß

    Olga

  7. Wie nimmt man Hunden ihren Job ab? Beitrag #7
    Lethra Lethra ist offline
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    Ich hatte das Problem noch nie, weder bei unseren eigenen Hunden, als auch bei meinen Pflegehunden. Ich weiß auch nicht wieso.

    Aber bei den Halter meiner Pflegehunde hab ich das durchaus festgestellt. Und immer wieder durch gleich Umstände. Der Hund darf liegen wo er will. Auch mitten in der Küche, man steigt halt immer über ihn weg. Er darf mit ins Bett, aufs Sofa und im Auto am Besten mit auf den Schoss. Wenn er bettelt bekommt er was und beim Sonntäglich Frühstück bekommt er auch sein Frühstücksei. Kurzum der Hund wird dem Halter gleichgestellt. Für ein Rudeltier natürlich verwirrend. Er löst die Verwirrung in dem er die Rudelführung übernimmt.

    Warum ich da in dieser Form noch nicht hatte ist evtl. nur Zufall. Unsere DSH hatten ihren festen Platz in der Familie und das wurde einfach eingehalten, von allen. Auch mein jetziger Hund darf nur in seinem Korb, maximal auf dem Teppich liegen. Er schläft nachts in seiner Hundehütte und sie bekommt keine Extras und wenn sie es wagt meinen dreijährigen Sohn zur Seite zu drängeln gibts Saures...

  8. Wie nimmt man Hunden ihren Job ab? Beitrag #8
    Gast1601
    Gast
    Ich hatte dieses Problem auch noch nie - weder bei eigenen noch bei Pflegehunden.

    Obwohl unsere Hunde liegen dürfen wo sie wollen (außer im Bett), jeder beim Frühstück auch eine Scheibe Wurstbrot bekommt, sie vor mir durch die Tür gehen, ich auch mal über sie wegsteigen muss, ich manchmal mit 3 Hunden auf einem Sofa liege und last but not least das "bissige Teil" sogar beim Kuscheln und Spielen auf mir drauf liegen darf. Und nu????

    Bei Ben hat m. E. sogar der entspannte Umgang mit ihm und das "Nicht-Reglementieren" den Durchbruch gebracht. Er durfte bei uns zum ersten Mal eigene Entscheidungen treffen, hat gelernt, dass er respektiert wird - seit dem beißt er nicht mehr. Er ist super eingeordnet und hat gelernt, dass die "lebenswichtigen" Entscheidungen von mir getroffen werden.

    Allerdings hab ich ihm einmal die Haare abgeschnitten und damit ja nach unseren Erfahrungen auch die Dominanz.....

    Nach meinen Erfahrungen merken Hunde schnell, dass es nicht an solchen "Kinkerlitzchen" liegt, wer bei uns das Sagen hat.

    Grüsse Lisa

  9. Wie nimmt man Hunden ihren Job ab? Beitrag #9
    Gast3420
    Gast
    E., ich frage mich nur, warum das dem Fernsehstar Martin R. nicht eingefallen ist.
    Tja, Torsten, sowas guck ich gar nicht...


    Kinkerlitzchen
    Eben, Lisa!:-) Ich mach aus unserer Hausordnung lieber keinen Krampf. Und ein _Übermaß_ an Regeln geht sowieso meist am Ziel vorbei!


    Sers
    E.

  10. Wie nimmt man Hunden ihren Job ab? Beitrag #10
    Gast2611
    Gast
    Ich hatte das Problem noch nie, weder bei unseren eigenen Hunden, als auch bei meinen Pflegehunden.
    Ich wüsste schon mal gar nicht, warum ein „Job“ grundsätzlich ein Problem sein sollte.

    M.E. kann es nicht nur das Einordnen in die menschliche Gesellschaft sein, sondern es geht auch um die Integration. So ganz unbedarft möchte ich jetzt mal behaupten, ein „Job“, egal welcher, hilft.

    Die hiesigen Hunde haben und machen ihren natürlichen „Jobs“. Sie haben sich auch den ein oder anderen „Zusatzjob“ gemacht. Sie dürfen, müssen aber nicht. Der Erfolg ist hier genauso breit wie hoch, wie z.B. wer über wen steigt, oder wer wo liegt oder schläft... Was mich interessiert ist lediglich, ihren „Job“ in ihre Umwelt, auch außer Haus zu integrieren.

    Wir haben hier sogar eine Art hilfreiche Hausordnung, die da lautet: Huha hat seine Socken aufzuräumen, Huha hat die Küchentür zu schließen oder den „Sonntagsbraten“ in für Hunde unerreichbare Höhe zu stellen, u.ä.m.

    M.E. ist der Hund durchaus (zumindest bis zu einem gewissen Zeitpunkt) in der Lage ist, die Missverständnisse seines Huha und seiner Familie richtig zu interpretieren, ohne dass er einen „Knacks“ bekommt. Hat er einen „Knacks“ muss es eigentlich vorher schon permanent und sehr dick zu Unverständnis dem Hund gegenüber gekommen sein.

    R. & Co können, denke ich, dennoch sehr wohl den Blick für Hund schärfer machen. Die Umsetzung ist, wie gesagt, ein ganz anderes Paar Stiefel. Der Hund ist nun mal kein batteriegesteuertes Stofftier, das man beliebig ein- und ausschalten kann.

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