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  1. Verständnisfrage zum Begegnungstraining. Beitrag #1
    tinator tinator ist offline
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    Verständnisfrage zum Begegnungstraining.

    Hallo!

    Ich habe eine Frage zum Begegnungstraining. Dort steht folgendes:

    "Zeitigt dies halbwegs sicheres Verhalten, wird der Hund entspannter, kann die Distanz bei den Begegnungsübungen verringert werden.

    Nie zu früh verringern, erst wenn sein Verhalten nachhaltig sicherer wird.

    Mal einen anderen Hund als Trainingspartner dazu zu nehmen, ist sicherlich förderlich. Die Abwechslung (auch hier könnte er sich fixieren auf einen Hundetyp, der ihm nun vertraut wird, aber nicht auf andere) ist so wichtig wie die Geduld und die Gewöhnung.

    Diese Distanzen werden dann nur so verringert, wie der Hund den positiven Lerneffekt abspeichert. Zu frühes Verringern heisst: wieder von vorn anfangen müssen.

    Ist die Distanz gar so gering geworden, dass man eine Begegnung auf einem normalen Weg wagen kann, hat sich einerseits bereits die Gewöhnung der relativen Gefahrlosigkeit festgesetzt, andererseits ist erhöhte Aufmerksamkeit und ja keine Sorglosigkeit angesagt."

    Was genau ist mit Distanz verringern gemeint? Die Distanz zum anderen Hund? Oder wie? Ich verstehe das nicht :-(
    Über mehr interessante Links hat zum Richtigen Verhalten bei Hundebegegnungen oder Verhalten von Rüden bei Hundebegegnungen wäre ich ebenfalls sehr dankbar.

    gruß
    tine

  2. Verständnisfrage zum Begegnungstraining. Beitrag #2
    Lotta04 Lotta04 ist offline
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    Die Entfernung zum anderen Hund ist gemeint.

    Hier mal ein Beispiel: Vor ein paar Monaten ist meine Hündin ausgerastet, wenn sie einen anderen Hund in 50 m Entfernung sah. Also bin ich jedesmal, wenn uns ein Hund entgegen kam ausgewichen bevor sie anfing zu bellen und habe sie gleichzeitig für das ruhig bleiben belohnt.

    Inzwischen bellt sie nur noch, wenn der Hund ca. 10 m von uns entfernt ist, also weiche ich auch erst aus, wenn wir uns der kritischen Distanz nähern.

    Praktisch gesehen heißt das: beobachte Deinen Hund und halte den Abstand immer so groß, dass er sich nicht aufregt und belohne/lobe ihn für's ruhig bleiben.

    Merkst Du, dass er nervös wird, vergrößer den Abstand. Bleibt er ruhig, belohne ihn, fängt er an zu bellen, einfach die Distanz wieder vergrößern. Am besten aber gar nicht so weit kommen lassen sondern schon vorher ausweichen.

    Bei uns hat es ca. zwei Monate gedauert, bevor die ersten Besserungen in Sicht waren. Seitdem geht es aber stetig aufwärts, also nur nicht aufgeben, auch wenn das ewige Ausweichen manchmal ganz schön nervig ist.

  3. Verständnisfrage zum Begegnungstraining. Beitrag #3
    Sakeeli Sakeeli ist offline
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    "Mal einen anderen Hund als Trainingspartner dazu zu nehmen, ist sicherlich förderlich. Die Abwechslung (auch hier könnte er sich fixieren auf einen Hundetyp, der ihm nun vertraut wird, aber nicht auf andere) ist so wichtig wie die Geduld und die Gewöhnung. "
    ***jepp, daran arbeiten wir auch noch. Liv bleibt zwar zuverlässig im Platz - auch mit Ablenkung, wenn ihr Ben dabei ist bzw. fremde Hunde in die Nähe kommen...

    AUSSER und dies seit gut 4 Jahren:
    - West Highlandterrier (die findet sie wohl zum mitnehmen toll) und/oder
    - Hütehunde(und ähnliche)

    Keine weisse Schwanzspitze entgeht ihr, da beginnt sie schon ca 200m vorher rumzujunken und will los zum begrüssen.
    Richtig spielen/toben tut sie allerdings nur mit ihrem Ben.
    LG, Simone

  4. Verständnisfrage zum Begegnungstraining. Beitrag #4
    AndreaF AndreaF ist offline
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    Hallo,

    was ist damit gemein, einen anderen Hund als Hundetrainer zu nehmen? Ich habe das Problem mit meinem Rüden, dass ich generell die andere Straßenseite benutzen muss, wenn uns ein anderer Hund entgegen kommt. Irgendwie kann es das ja nicht sein.

    LG Andrea

  5. Verständnisfrage zum Begegnungstraining. Beitrag #5
    tybetka tybetka ist offline
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    Wie alt ist denn dein Rüde? Wenn er noch in Pubertät steckt, ist es eher typisch.
    Barbara

  6. Verständnisfrage zum Begegnungstraining. Beitrag #6
    Torsten Torsten ist offline
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    was ist damit gemein, einen anderen Hund als Hundetrainer zu nehmen
    Freunde Dich mit Hundehaltern an, die einen entspannten, souveränen Hund haben, der sich von dem Deinen nicht beeindrucken lässt und ihn ggfls. hundeverständlich korrigiert. Wenn Dein Hund dann ein Hundevorbild hat, zu dem der "aufschauen" kann, wird er ihm auch was abschauen.

  7. Verständnisfrage zum Begegnungstraining. Beitrag #7
    borderelkiebea borderelkiebea ist offline
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    "Ich habe das Problem mit meinem Rüden, dass ich generell die andere Straßenseite benutzen muss, wenn uns ein anderer Hund entgegen kommt."

    ... und was "passiert" wenn ein anderer HuHa mit seinem freundlich gestimmten Hund NEBEN Euch herlatscht?


    Diese "Problematik" bekomme ich immer haeufiger zu hoeren.
    KANN es daran liegen, dass verstaerkt der Trend/die Theorie vertreten wird "keine Hundebegegnungen an der Leine"? Dass eh' unsichere oder nicht optimal sozialisierte Hunde von Leinenbegegnungsvermeidungen gerade nicht profitieren, sondern in weitere Unsicherheit gestuerzt werden?

    Bea

  8. Verständnisfrage zum Begegnungstraining. Beitrag #8
    Rana Rana ist offline
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    KANN es daran liegen, dass verstaerkt der Trend/die Theorie vertreten wird "keine Hundebegegnungen an der Leine"?
    So ist es!

    Li Gr Ute

  9. Verständnisfrage zum Begegnungstraining. Beitrag #9
    Oscar112 Oscar112 ist offline
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    Mit Oscar musste ich auch monatelang üben bis es klappte - und das erst seit kurzer Zeit.
    Ich kann Bea und Ute nur zustimmen:Aber ich denke auch, das es gerade mit großen Hunden sehr viel schwieriger ist - zumindest ist das meine Erfahrung. Oft hat man einfach keinen Trainingspartner, da die Besitzer kleinerer Hunde schon vorher die Straßenseite wechseln um dem großen Wilden aus dem Weg zu gehen.
    Oscar hat übrigens kein Problem neben anderen, souveräneren Hunden zu laufen - an der Leine. Es sind eher die "Erstbegegnungen". Die funktionieren bei uns auch besser ohne Leine.

    Gruß von Eika

  10. Verständnisfrage zum Begegnungstraining. Beitrag #10
    Schnuffelwuff Schnuffelwuff ist offline
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    Wobei ich allerdings die Erfahrung mit dem Rüpelrambo gemacht habe, das es wesentlich entspannter zugeht, wenn Erstbegegnungen an der Leine stattfinden. Gekuschelt und gerauft wird dann natürlich nicht, aber der "Fremdling" scheint an der Leine nicht so bedrohlich zu sein. Ein entspanntes "Zusammengehen" ist dann echt kein Problem, ohne Leine schlichtweg unmöglich.

    Komischer Hund? Oder komischer Mensch?

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