+ Antworten
Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. Urlaub mit Hund im Süden Beitrag #1
    Rana Rana ist offline
    Redakteur
    Registriert seit
    14.02.2006
    Beiträge
    2.079

    Urlaub mit Hund im Süden

    In diesem Jahr fällt es mir besonders häufig auf, wie unbedarft Hundebesitzer einen Urlaub mit Hund in Südeuropa planen und auch machen. Dabei überlegen sie sehr gründlich, was sie denn alles mitnehmen müssen, damit dem geliebten Hund die Hitze im Urlaubsland nicht so sehr zu schaffen macht. Ist ja nicht verkehrt, daran zu denken, aber Gedanken über Reisemitbringsel wie Leishmaniose, Babesiose usw. machen sich die Leute eigentlich gar nicht. Sie kommen gar nicht auf den Gedanken, dass sie ihre Hunde der Gefahr aussetzen, infiziert zu werden.

    Wir würden auch sehr gerne mal wieder Urlaub im Süden machen, Spanien, Kroatien oder so. Aber mit Hunden? Das geht für uns gar nicht! Und Urlaub ohne Hunde geht auch nicht, also bleiben wir in nördlicheren Gefilden.

    Mir wird manchmal gesagt, ich sei da zu vorsichtig, es müsse ja gar nichts passieren. Muss auch nicht, aber meinen Hunden ist es vor Jahren passiert, dass sie eine Babesiose mitbrachten. Ich denke, man kann da nicht vorsichtig genug sein. Wie ist Eure Meinung?

    Li Gr Ute

  2. Urlaub mit Hund im Süden Beitrag #2
    Hühnchen Hühnchen ist offline
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    01.07.2003
    Ort
    Oberbayern
    Beiträge
    2.680
    Ich bin da genauso vorsichtig..

    und bleibe hübsch in D,A oder CH..( oder CZ oder so)Dänemark wollen wir mal im nächsten Jahr..

  3. Urlaub mit Hund im Süden Beitrag #3
    Resi Resi ist offline
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    30.10.2006
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    183
    Unsere Paula kommt mit nach Südfrankreich und Italien. Sie trägt immer ein Scalibor-Halsband und Babesiose kann sie hier mit viel Pech auch bekommen. Wir haben Zecken ohne Ende.
    Ein gewisses Restrisiko bleibt natürlich.

    Gruß
    Resi

  4. Urlaub mit Hund im Süden Beitrag #4
    Ingmari Ingmari ist offline
    Benutzer
    Registriert seit
    02.09.2007
    Beiträge
    44
    Wir waren in Südfrankreich in Sams alter Heimat.

    Da er dort ja aufgewachsen ist, denke ich, daß er, zusammen mit dem S-Halsband, genügend Schutz hat.

    Und da das Wetter kühl genug war, waren wir alle drei auch fähig zu mehr oder minder ausgedehnten körperlichen Aktivitäten.

    Wir kamen recht entspannt zurück, denn wir hatten 3 Wochen mit allerhöchstens 20% Leine.

    Das Restrisiko nenne ich Leben und es könnte mir auch zuhause der Himmel auf den Kopf fallen.

    Trotzdem natürlich stets das gebotene risk management nicht außer acht lassend

    grüßt

    Ingmari mit Sam

  5. Urlaub mit Hund im Süden Beitrag #5
    Bernerfan Bernerfan ist offline
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    04.06.2008
    Beiträge
    20
    Abgesehen davon, dass mir die Strecke in den Süden viel zu weit wäre, ich fange schon ab Berlin an zu jammern.....
    vertragen meine Nasen Scalibor nicht und Frauchen die weite Autofahrt nicht besonders.
    Daher fällt Süden eh flach.
    Der Norden ist auch recht schön und Dänemark gibts auch noch.

  6. Urlaub mit Hund im Süden Beitrag #6
    Milan Milan ist offline
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    13.10.2005
    Ort
    Gärtringen
    Beiträge
    1.737
    Dänemark oder Bayrischer Wald - schon wegen meiner beiden Blondies.
    Der Große kriegt schon einen Sonnenbrand, wenn er sich zu lange direkt unter einer 40W Glühbirne aufhält.
    Der Hund stellt schon immer ab 28° sämtliche Aktivitäten ein, muß es also auch nicht haben
    Nachdem heiß und Dauersonne weder das Ding von Familie noch von Hund ist, habe ich mir über das angesprochene Risiko noch nie Gedanken gemacht.

  7. Urlaub mit Hund im Süden Beitrag #7
    Rana Rana ist offline
    Redakteur
    Registriert seit
    14.02.2006
    Beiträge
    2.079
    Gedanken mache ich mir auch erst, seitdem ich Betroffene bin. Aber das ist wohl imnmer so.
    Als meine beide Hunde vor fast zwanzig Jahren an Babesiose erkrankten war diese Krankheit hier in Deutschland noch so gut wie unbekannt. Das dramatischste damals war, dass wenige Tage nach Krankheitsbeginn die Zuchthündin einer Freundin von mir, mit der meine Hunde kurz nach unserer Rückkehr zusammen waren, dieselben Symptome zeigte wie meine Hunde, bei denen die Babesiose bereits diagnostiziert war.

    Der Tierarzt, dem die Hündin vorgestellt wurde und dem von der Erkrankung meiner Hunde berichtet wurde sagte natürlich, "ansteckend ist das nicht, die Hündin hat keine Babesiose" und behandelte sie auch nicht dagegen. Als es der Hündin immer schlechter ging brachten wir sie nach Giessen in die Uni. Diagnose: Babesiose (die Hündin war nie im Ausland). Es muss wohl so gewesen sein, dass eine Zecke, die sich noch kriechenderweise auf einem meiner Hunde aufhielt, auf diese Hündin übergesiedelt ist und die Hündin infiziert hat. Diese Hündin verstarb, weil die Behandlung bei ihr zu spät begonnen hatte. Auch einer meiner Hunde hat die Infektion nicht überlebt.

    Zwar ist mir klar, dass ein Restrisiko überall besteht (siehe auch obige Schilderung), aber das Risiko im Süden schätze ich doch deutlich höher ein. Wenn es schon so viele Südeuropa-Hunde gibt, die erkrankt sind, obwohl sie immunmässig sicherlich besser auf die in den jeweiligen Ländern herrschenden Krankheiten reagieren können, so sehe ich unsere hier lebenden Hunde doch als gefährdeter an, wenn sie sich mit einer Leishmaniose- oder anderen -infektion auseinandersetzen müssen.

    Li Gr Ute

Lesezeichen

Sie betrachten gerade Urlaub mit Hund im Süden.