Hier sind einige Bilder:
Herbstgrasmilben
Gruß Karin
Hhhm. Danke erstmal für Eure Anregungen. Irgend einen konkreten Auslöser kann ich nicht ausmachen. Wir waren ja nun eine Woche im Thüringer Wald. Die Hütte direkt am Waldrand, auf der Wiese grasten die Kühe (was für mich heißt, dass dort nix gesprüht wurde, oder?). Das einzig besondere war, dass die Wanderwege häufig mit relativ scharfkantigem Splitt bedeckt waren.
Und: Es ist (bisher, toi, toi, toi) nur eine Pfote. Merkwürdig - wäre bei Milben oder Pestiziden oder so nicht an allen Pfoten derartiges zu erwarten?
Im www habe ich was davon gelesen, dass Herbstgrasmilben schorfähnliche Verkrustungen bilden sollen - aber eher orangerot (mit dem Hinweis haben die bisherigen Tierärzte auch den Milbenbefall ausgeschlossen). Nun habe ich eben nach der Abendrunde alle Pfoten mit Kernseife gewaschen und dabei Verkrustungen entfernt (und zu Beweiszwecken gesichert). Sie bewegen sich auf dem Papierstück nicht. Und sie sehen für mich aus wie richtiger (Blut-)Schorf. Dunkelrot bis dunkelbraun, wie Schorf halt aussieht. Kein Orangeton dabei. Hat jemand mal ein Bild oder einen Link zu einem solchen, bei dem man zum Vergleich Milbenkrusten sehen kann?
Die Pfote ist nun erstmal gut abgetrocknet, mit einer entzündungshemmenden Salbe behandelt. Dazu gab es eine halbe Antishistamintablette und eine kleine Acetylsalizylsäuretablette auf Verdacht gegen den Juckreiz/die Schmerzen/die Entzündung. Blutverdünnend ist die ASS nebenbei auch noch, kann bei Billy auch nicht schaden. By the way schätze ich, dass die Ballenverletzung nicht mehr das größere Problem ist. Das Loch ist nur noch halb so groß. Unglaublich, wie schnell so was bei Hunden heilt. Wenn es morgen nicht besser wird, geht's Freitag noch mal zum Doc.
Falls einer einen Dermatologen-Tipp im Raum Berlin Lichterfelde hat, gerne per pmail.
PS, apropos Allergietest: Wie wird denn sowas heutzutage (und vor allem beim Hund) gemacht? Ich kann mich an meinen vor ein paar Jahren erinnen - "Prick-Test", viele kleine Tropfen auf dem Unterarm, dann die Haut angeritzt und auf die Histamin-Reaktion gewartet...
Hier sind einige Bilder:
Herbstgrasmilben
Gruß Karin
Allergieteste beim Hund werden ähnlich wie beim Mensch durchgeführt: Hauttest, Bluttest, Ausschlussverfahren, je nachdem um welche Art der Allergie es sich handeln könnte.
Ich schicke Dir eine pm mit einer sehr informativen Internetseite.
LG,
Biba
Das ist keine gute Idee. Vom TA wurde mir gesagt, das ASS und auch Paracetamol nichts für Hunde ist, weil sie anders darauf reagieren und Vergiftungserscheinungen bekommen. Bei ASS ist wohl der blutverdünnende Effekt weitaus stärker als bei uns.Acetylsalizylsäuretablette
Was man nehmen kann aus der Humanmedizin ist Novalgin.
LG
Anett
N******* wirkt - sehr laienhaft ausgedrückt - direkt aufs Nervensystem und gehört meines bescheidenen Wissens in der modernen Schmerzterapie zu den ersten Mitteln der Wahl.
Wenn ich mich ferner richtig erinnere, _künnten:_ "empfindliche" Pfoten7Ballen (Biotinmangel?) Folge einer überstandenen Staupeerkrankung sein...? Keine Ahnung - bloß ein Gedanke!
Nach wie vor bestes mir bekanntes Hausmittel ist im Akutfall Ringelblumensalbe (Ringelblume = Calendula). Entweder aus einer sehr guten Kräuterapotheke od. auf Schweinescmalzbasis selbst gebraut.
Gruß und weiterhin gute Besserung! E.
Vielleicht eine allergische Reaktion auf Inhaltsstoffe von Gras oder Wiesenkräutern?Es fällt ein Zusammenhang mit dem Abmähen der Wiesen ringsum auf
LG
Uta
Hallo Torsten,
Nachtrag (ich krieg's mit dem edit nicht hin), weil ich gerade sehe, dass du ja genau danach schon gefragt hattest:
bekannt ist, dass viele Pflanzen heftige Lokalreaktionen hervorrufen können, evtl. auch dann, wenn man "eigentlich" auf die Pollen allergisch ist, also z.B. Hautausschlag durch Rasenschnitt bei Gräserpollenallergie. Aber Heuschnupfen hat Billy ja nicht?
In einer Wiese hätte ich spontan die Korbblütler (Asteraceae, z.B Schafgarbe) in Verdacht, da diese viele "reizvolle" Inhaltsstoffe haben. Aber jede Menge anderer Kräuter kommen genauso in Frage...
Oder kleine Härchen oder Stacheln von Pflanzenteilen?
Eine Quelle für heftigste Hautreizungen in Verbindung mit Lichteinwirkung, also evtl. zeitlich versetzt: Riesen-Bärenklau (Heracleum). Gibt es evtl. Vorkommen in der Nähe, vielleicht sogar kleingehäkselt?
LG
Uta
@Torsten,
sry hab heute erst gelesen. Ich kann dir nur sagen, bei uns genau das gleiche Theater. Mal denke ich ich habe den Juckreiz im Griff, dann geht das Pfotengenibbel und gekratze am Bauch; Halz und Lefzen weider los.
Auch ich habe das Futter umgestellt, nix Industrielles mehr, das hat schon mal geholfen, bilde ich mir ein.
Aber manchmal geht dann die Juckerei ohne ersichtlichen Grund wieder los, auch ich kann keine Regelmäßigkeit erkennen, so dass ich den Auslöser feststellen kann. Ich habe "Feld-Wiesen" in Verdacht, denn im Moment regnet es schon seit Tagen, wir sind nur im Park und es geht.
Aber ich stelle auch manchmal fest, dass er Wege meidet (meiden möchte), auf denen so ganz feiner kleiner Schotter liegt, würde aber die Juckerei an and. Körperstellen nicht erklären. Wir duschen ihn mit klarem Wasser ab, wenn er in der Feldmark in den Wiesen getobt hat.
Für die Pfoten (im Moment wieder schlimm) haben wir ein Spezialshampoo gegen Juckreiz (insbesondere gegen den durch Pilze hervorgerufenen). Damit wasche ich die Pfoten ab und zu, wenn er ganz schlimm knibbelt, dann ist ne Weile ruhe. Einschmieren mir B.......... (Jodsalbe), die findet er fürchterlich, da lässt er die Pfoten in Ruhe. Wenn ich das nicht machen würde, würde er die Ballenzwischenräume bis aufs Blut aufbeissen,
Gela
Ich kann hier nur raten: Lasst mal JEGLICHES Getreide im Futter für eine längere Zeit weg! Für Trockenfutter-Fütterer: Es gibt ganz gute Sorten auf reiner Katoffelbasis, kaltgepresst.
Li Gr Ute
Die Haut und damit auch die Ballen sind besonders anfällig für Stoffwechselstörungen.
Torsten,
google mal "Pododermitis, Hyperkeratose".
Gruß Dagmar
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