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  1. Begegnungen, die die Welt nicht braucht Beitrag #61
    BärbelFTP
    Gast
    Na, hat ja auch lange gedauert, daß das Argument Pudel ist doch ein Jagdhund kommt. Schließlich kann ein Großpudel sicher im Bereich des Apportierens viel leisten... die unter 20/40?
    Nirgends schrieb ich, daß Ute nicht dazu fähig wäre, lediglich das es mich wundert.
    Das ist was anderes.
    Und klar ist ein Hund ein Hund und dann doch wieder nicht.

    Schäferhunde sind mit Pluto idR inkompatibel.
    Tamba war das mit Boxern, wobei es mit den alten arthrosekranken ging.
    Alter und Geschlecht spielen auch immer wieder eine Rolle, genauso wie bereits gesammelte Erfahrungen.
    Wenn es also jemand persönlich nimmt, daß ich gerade keine -insbesondere unkontrollierten- Hundskontakte wünsche, dann ist das nicht persönlich zu nehmen.
    Geschieht leider immer wieder. Im Sinne der Gesundheit der Hunde ist mir das dann jedoch egal, ob ich mich dabei mit einem Menschen verkrache.

    Dabei wieder etwas in Richtung des Themas, weil ich den Eindruck habe, daß auch hier die allgemeine Meinung herrscht abgeleint = Hundskontakt erwünscht.

    LEINE DRAN ODER NICHT, HAT NULL AUSSAGEKRAFT DARÜBER, OB NUN EIN HUNDEKONTAKT ERWÜNSCHT IST ODER EBEN NICHT.

    Von weitem einen nach hundskontaktlechzenden Fremdhund einfach abzuleinen, weil da ja ein unangeleinter Hund rumläuft, ist in meinen Augen unverantwortlich und rücksichtslos.

  2. Begegnungen, die die Welt nicht braucht Beitrag #62
    Rana Rana ist offline
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    P.S. Ute, ist Dir eigentlich bewusst, dass obwohl die Pudel ja noch als Jagdhunde, ihre urspruengliche Aufgabe, arbeiten, diese aber nicht mehr als Jagdhundetyp gelten, Dich das fuer die Hilfe bei Jagdhunden disqualifiziert?
    Ja, es ist mir nun bewusst! Schließlich lese ich ja hier in diesem Thread! Da muss ich wohl mal darüber nachdenken, ob es den armen Hunden überhaupt zuzumuten ist, dass ich mich da engagiere.

    Von weitem einen nach hundskontaktlechzenden Fremdhund einfach abzuleinen, weil da ja ein unangeleinter Hund rumläuft, ist in meinen Augen unverantwortlich und rücksichtslos.
    Und was lernen wir nun daraus, besonders wenn wir uns an die ersten Beiträge dieses Themas erinnern:
    Ist der fremde Hund angeleint darf der eigene, nicht angeleinte Hund mit ihm Kontakt aufnehmen. Ist der fremde Hund unangeleint darf der eigene unangeleinte Hund nicht zu ihm gehen!

    Ich muss noch viel lernen: Bisher habe ich nämlich fast immer dann, wenn uns ein unangeleinter Hund entgegenkam, die Leine ebenfalls los gemacht.

    Bleibt für mich nur noch die Frage offen, ob es dabei relevant ist, um welche Hundetypen es sich handelt.

    Ute
    Geändert von Rana (08.02.2012 um 11:34 Uhr)

  3. Begegnungen, die die Welt nicht braucht Beitrag #63
    Mola Mola ist offline
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    197
    Bisher habe ich nämlich fast immer dann, wenn uns ein unangeleinter Hund entgegenkommt, die Leine ebenfalls los gemacht.
    Mach ich gewöhnlich ebenso, Ute! Indes, wie Du schreibst, nur "fast": Einen Welpen oder etwa eine läufige Hündin kann man ja nicht immer ohne weiteres ableinen, und an befahrenen Straßenecken wärs in allen Fällen gut zu überlegen... Wir leben nicht auf einer einsamen Insel, manchmal muss man eben splitten.*

    Bleibt meinerseits die Frage offen: _Wie_ in aller Welt konnten "meine" Hunde und ich die letzten fufzich Jahre unbeschadet überstehen? Und räume gerne ein: Mit bloß _einem_ Hund unterwegs bewegt es sich in der Öffentlichkeit tatsächlich einfacher als mit mehreren, zumal jungen...

    Gruß
    Mola

    *Beim Splitten sind uns Richtungszeichen oft ganz besonders hilfreich, Richtungszeichen üben wir schon jetzt spielerisch mit der ganz Kleinen.
    Geändert von Mola (08.02.2012 um 12:32 Uhr) Grund: ergänzt

  4. Begegnungen, die die Welt nicht braucht Beitrag #64
    Scruffy Scruffy ist offline
    Redakteur
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    So macht man die Kehrtwende Baerbel. Gerade eben noch vehement verteidigt, dass die Hunde gefragt werden sollten, nicht die Halter. Dass man den eigenen unangeleinten Hund zum angeleinten Hund schickt. Und jetzt das Gegenteil schreiben.

    Gruss
    Gitta

  5. Begegnungen, die die Welt nicht braucht Beitrag #65
    Paul Paul ist offline
    Erfahrener Benutzer
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    107
    Hallo Caroline,

    Zitat Zitat von Caroline Beitrag anzeigen
    Da wirft sich mir die Frage an Paul auf: Wieviele Hundetypen hattest Du bisher? Waren alle Typen vertreten, damit Du genug Wissen ueber diese hast, dass Du von weitem erkennst, dass dieser Hund von Deinem sozialisiert werden muss?
    Geh doch einfach einmal davon aus, dass die von dir genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Meine Antworten könntest du ohnehin nicht nachprüfen.
    Dann müsstest du nur noch ein Wort ändern. Ersetze "muss" durch "könnte".

    Ein Beispiel aus den letzten Wochen.
    Wir treffen eine Frau mit einem kleinen Hund. Er droht und kläfft. Die Frau nimmt ihn ängstlich noch kürzer als er so schon gehalten war. Ich schaue meinen Hund an, der sich total relaxed verhält. Er nimmt das nicht ernst.
    Ich bitte (!) daraufhin die Frau, ihrem Hund doch ein ganzes Stück mehr von der Flexileine zu gewähren, damit er sich als Hund verhalten kann. Sie teilt mir mit, dass er kürzlich von einem Schäferhund gebissen wurde und große Angst hat. Und sie selbst habe auch große Angst. Nun, da war nichts zu machen, und wir trollten uns.
    Wir trafen die Frau noch zwei, drei Mal. Immer das gleiche. Es deutete sich der klassische Teufelskreis aus Angst und Aggression an.
    Und dann verhielt ich mich beim nächsten Treffen halt ein wenig ungeschickt, und mein Hund lief zu dem Kleinen, der ganz still wurde, er beschnupperte ihn, ließ sich selbst beschnuppern und nach einiger Zeit markierten die beiden schön nacheinander. Die Frau war erst furchtbar erschrocken. (-> Zumutung von Belästigung). Ich sagte nur: "Bleiben Sie bitte ruhig". Und dann taute sie richtig auf. Ihrem Hund ging es gut. Ein großer Hund ohne Ärger. Sie wirkte erleichtert.
    Wenn uns die beiden jetzt treffen, freuen sich beide. Vor allem aber, die Verkrampfung, dass jeder große Hund ihren beißen wird, war gelöst.

    Nun kann man als betroffener Halter eines kleinen Hundes zu diesem Zweck auch in einen Hundeschule oder zu einem Hundepsychologen gehen, falls man die Notwendigkeit erkennt. Wenn der aber nicht den passenden Hund hat, nutzt das wenig. Ich habe den passenden Hund und weiß das.

    Ich habe auch andere Hunde gehabt. Da wäre das nicht in der Form nicht so locker möglich gewesen.

    Scruffy
    der Spass an der individuellen Freiheit hoert da auf, wo sie die Freiheiten anderer Menschen unnoetig beschneidet.
    Es geht nicht um den Spaß und das Wörtchen "unnötig" ist dasjenige, was die Entscheidung im Einzelfall so schwer macht.

    Paul

  6. Begegnungen, die die Welt nicht braucht Beitrag #66
    Caroline Caroline ist offline
    Erfahrener Benutzer Avatar von Caroline
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    4.253
    Geh doch einfach einmal davon aus, dass die von dir genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Meine Antworten könntest du ohnehin nicht nachprüfen.
    Wieso soll ich bei Dir davon ausgehen, dass Du Ahnung hast, aber Ute dies absprechen?
    Bloss weil Du hier angibst, 25 Jahre Erfahrung zu haben? Reicht nicht.

    Gruesse,
    Caroline

  7. Begegnungen, die die Welt nicht braucht Beitrag #67
    BärbelFTP
    Gast
    Hach wär ich nicht soo müde und auch noch kränklich, aber bevor wir hier auf Seite 10 gelandet sind und ich mich da durchfliege...komt auch nix besseres raus.

    Es ist einfach schwierig über Text Dinge zu vermitteln, die in Natura komplett anders rüberkommen.
    Derweil vermischen sich bei mir und woanderes Sachen, die mit dem ersten Text gar nichts mehr zu tun haben.

    Kehrtwende?
    Nö nicht ganz, schließlich schicke ich meinen Hund NIE aktiv zu einem anderen hin, eher halte ich ihn davon ab. Was nicht sonderlich schwer ist.
    Ja in dem ein und anderen Begebenheiten kann es durchaus vorkommen, daß ich gepennt habe und im Nachhinein vielleicht doch einmal mehr zurückgepfiffen hätte. Einen wirklichen Schaden können wir bisher jedoch noch nicht verbuchen...und das wünschen von Schaden, naja was soll man wohl davon halten?

    Im Eingangspost hielt ich ihn nicht ab. Ja, für uns wollte ich schon wissen, ob der Wackelkandidat, dennoch ins Positive schwenken könnt. Pluto sagte nein, war halt fifty-fifty.
    Und ohne Führung hat der Hund am Ender vielleicht begriffen, daß beide Parteien in Zukunft nichts voneinander wissen wollen. Wenn er Boxergen trägt wohl eher unwahrscheinlich, wenn Labbistaffmix vielleicht eher... käme auf den Labbityp an.
    Distanzlosigkeit sind halt so Dinge, die meine Hunde bisher - und Linda wird das wohl am wenigsten dulden können- immer sanktioniert haben.
    Weil sie halt ein Recht auf Unversehrtheit haben und alle anderen auch.

    Da habe ich immer drauf geachtet und werde es auch in Zukunft tun, unabhängig davon wessen Hund gerade Stunk macht. Da bin ich komplett unparteiisch, auch und gerade die eigenen Hunde haben keine Narrenfreiheit. Die, die mich kennen wissen das und ruhen sich auch schon einmal gerne auf mir aus manchmal doch so

    Eben auf der Fahrt zu einem Schäfermix fielen mir einige Dinge ein, die ich hier zeitgleich gerne reingeschrieben hätte. Sie ging in die ewigen Jagdgründe und die Dinge erstmal auch.
    Wenigstens brachte ich alle Angehörigen zum Lachen, als ich eine von vielen Begegnungen mit ihr schilderte. Da wäre der Pluto um Haaresbreite schwer von ihr verletzt worden. Den Anblick der Zähne, die um Haaresbreite den Poppes meines Hundes verpassten, werde ich nie vergessen, den daraufhin in den sterneguckenden "lieben" Schäfer auch nicht
    Gute Reise, ist lange her. Vorher und nachher haben wir uns alle verstanden. Bis zum bitteren Ende.

    Ich hatte mal eine mittelgroße, sehr schnellen Hündin, die durchaus auch mal zicken konnte, jedoch immer wußte, daß es besser ist aufzuhören, wenn ich denn mal agieren musste. In der Hochblüte unserer gemeinsamen Zeit kamen da Gesetze.
    Alle fandens gut, aber bei uns -die uns kannten- sei das ja was anderes! Häh?
    Zu ihren Lebzeiten bin ich denn im I-Net aktiv geworden.
    Da habe ich gelehrt bekommen politisch korrekt zu agieren, was ich im alltäglichen zwischenhundlichen Bereich durchaus stellenweise bereut habe ...
    ...mittlerweile habe ich da einfach resigniert und kann es nicht wirklich schlimm finden, daß in mehreren Jahrzehnten ein Menschenleben ohne Hund stattfinden würde.

    Wollte gerne einen großen faulen Sack als Zweithund, der vom Bewegungsdrang unproblematisch angeleint auslastbar wäre und mit dem man uns in meiner Freizeit in der Regel von vorneherein in Ruhe läßt, schließlich ist Sozialisation von Hunden nicht unser Job.

    Tja, Pustekuchen ... Dritthund kommt derzeit nicht in Frage.

    Gute Nacht.
    Geändert von Gast1783 (09.02.2012 um 00:12 Uhr)

  8. Begegnungen, die die Welt nicht braucht Beitrag #68
    BärbelFTP
    Gast
    PS:
    Wenn ihr euch zu 95% sicher seit, daß eine direkte Konfrontation zur höchstwahrscheinlichen Eskalation kommt... dann leint ihr euren Hund ab????

  9. Begegnungen, die die Welt nicht braucht Beitrag #69
    Paul Paul ist offline
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    06.06.2011
    Beiträge
    107
    Hallo Caroline,

    Zitat Zitat von Caroline Beitrag anzeigen
    Wieso soll ich bei Dir davon ausgehen, dass Du Ahnung hast, aber Ute dies absprechen?
    1) Weil du dich dann mit meiner Aussage befassen könntest. Darum geht es in einer Diskussion.
    2)Ich habe nicht gesagt, dass du Ute etwas absprechen sollst.

    Bloss weil Du hier angibst, 25 Jahre Erfahrung zu haben? Reicht nicht.
    Wie ich schon schrieb. Es hilft der Diskussion, wenn man die Person einfach einmal außen vor lässt und sich mit dem Thema befasst. Jemandem Informationen über sich selbst entlocken und ihn dann (als Rudel gemeinsam) in der Luft zu zerstückeln, ist alte Taktik auf der Hundewiese. Hat aber auch früher schon nichts gebracht. Vergiss es.

    Also: Gibt es Hundebegegnungen, die die Welt braucht?

    Paul

  10. Begegnungen, die die Welt nicht braucht Beitrag #70
    Rana Rana ist offline
    Redakteur
    Registriert seit
    14.02.2006
    Beiträge
    2.079
    Es hilft der Diskussion, wenn man die Person einfach einmal außen vor lässt und sich mit dem Thema befasst.
    Paul,
    über diesen Satz hättest Du besser "Hallo Bärbel" geschrieben.

    Ute

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