Hallo,
kann nur von hier berichten: Tollwut gibt's noch, Zwingerhusten auch. Parvo ist weit verbreitet, Herzwuermer nur durch Tabletten zu verhindern.
Wer will, kann Titer testen lassen und danach seine Impfroutine einstellen.
Gruesse,
Caroline
Hi @ all:
meine Meinung ist folgende:
Die Pharmaindustrie will leben und deshalb werden Mensch und Hunde vielfach geimpft.
Ich sage: Eine Entwurmung heute schützt nicht vor einer Wurminfektion, so man es nennen möchte, zwei Wochen später.
Ich sage: Tollwut und Zwingerhusten sind ausgestorben.
Klar...Ausgestorben weil Impfungen veranlasst wurden, aber ausgestorben ist ausgestorben.
Insofern sind Impfungen überflüssig. provokativ mal gesagt.
Wie denkt ihr?
Hallo,
kann nur von hier berichten: Tollwut gibt's noch, Zwingerhusten auch. Parvo ist weit verbreitet, Herzwuermer nur durch Tabletten zu verhindern.
Wer will, kann Titer testen lassen und danach seine Impfroutine einstellen.
Gruesse,
Caroline
Moin,
ja, Zwingerhusten gibt es hier auch noch (eigene Erfahrungen an allen meinen Hunde in den letzten 30 Jahren).
Auch Tollwut wurde in unserer Gegend vor einiger Zeit "gesehen".
Gruss
Jan
Ich hätte keine Lust mit dem Amtsveterinär über Tötung oder Quarantäne zu diskutieren, weil mein ungeimpfter Hund unter Tollwutverdacht geraten ist...
Klar mag man sich sicher fühlen, wenn man in einer breiten Impfdecke schwimmt. Das setzt aber voraus, daß mind. 80% der anderen Tiere geimpft sind und kein reger überregionaler Hundeverkehr herrscht.
Meine werden regelmäßig geimpft und fertig.
Danke für eure Antworten.
Ich gehe mit ihm natürlich auch zur Impfung und gebe Entwurmtabletten.
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Entwurmung mache ich nur dann, wenn ich denke, dass Bedarf besteht. Dann aber auch erst nach vorheriger Kotüberprüfung durch den Tierarzt.
Geimpft werden beide Hunde regelmässig, zum Glück liegen heutzutage die Impftermine deutlich weiter auseinander als noch vor wenigen Jahren und es ist alleine dadurch etwas weniger heftig für die Hunde. Ich muss meine Hunde impfen lassen, sie haben viel Kontakt zu anderen Hunden, von denen ich nicht immer weiß, was mit ihnen los ist. Zwingerhusten hatten wir schon mehrfach, allerdings auch trotz Impfung. Tollwutimpfung muss schon deswegen sein, weil wir mit den Hunden öfter ohne lange Vorplanung ins Ausland fahren und da ist es nun mal Pflicht, zu impfen.
Die einzige Impfung, die für mich nicht in Frage kommt ist die Borreliose-Impfung. Sie ist nicht lange genug wirksam, Langzeitschäden können noch nicht festgestellt worden sein, da die Imfung noch nicht lange genug auf dem Markt ist und da ich ein feines Auge für borreliose-typische Symptome habe denke ich, könnte bei einer Infektion eines meiner Hunde eine rechtzeitige Behandlung genügend helfen.
Ute
Borreliose-Impfung bringt nicht viel, weil die erhältliche Impfung gar nicht gegen alles Borrelien-Stämme hilft.
Lt meiner TÄin ist der Befall mit Herzwurm mindestens bei uns hier im Südwesten auf dem Vormarsch, weil es immer mehr der übertragenden Insekten auch hier gibt.
Zwingerhusten zieht immer mal durch die Gegend.
Parvo ist ebenfalls immer wieder vorhanden, wird immer wieder eingeschleppt.
Sogar Babesiose soll schon aufgetreten sein.
Ansonsten handhaben wir es wie Ute.
Ilona
Die Welt wird doch zusehends kleiner, man lebt nicht in einer Bubble und durch den Regen Transport der Hunde von einem Land ins andere, machen sich dann auch die Parasiten auf die Reise.
Gruesse,
Caroline
Ja, schoen waers, wenn Krankheiten wie Tollwut und Zwingerhusten ausgerottet waeren.
Menschen reisen mit ihren Hunden, Hunde werden zwecks Verkauf, Ausstellung oder Wettkampf ueber teils weite Entfernungen transportiert und dann kommt der rege Transport von Tierschutzhunden aus immer entlegeneren Teilen der Welt.
Hier in den USA macht ein Virushusten Probleme, der erst vor wenigen Jahren den Sprung vom Pferd auf den Hund geschafft hat und sich mittlerweile unter Hunden als extrem ansteckend erwiesen hat. TA Kliniken, Hundepensionen muessen schliessen und sind tagelang damit beschaeftigt jede kleinste Ritze zu desinfizieren.
Entwurmt wird bei uns nur nach Diagnose. Es gibt Hinweise, dass aehnlich dem Missbrauch bei Antibiotika auch bei Wuermern mehr und mehr Resistenzen einsetzen.
Tollwutimpfung ist gesetzlich vorgeschrieben. Und wie Baerbel habe ich keine Lust die Toetung meiner Tiere zu riskieren weil sie ungeimpft vermuteten oder tatsaechlichen Kontakt zu einem infizierten Tier hatten. Mit Impfung blueht uns dann nur eine 10 Tage Quarantaene. Fuer Tollwut ist hier mittlerweile ein 3-Jahres Impfstoff zugelassen. Studien laufen um zu pruefen wie lange die Immunitaet tatsaechlich haelt.
Bei den anderen Impfungen halten wir uns die neuen Empfehlungen, die aufteilen in Core-Komponenten und Non-Core Komponenten. Studien haben bei den Core-Komponenten eine 3-jaehrige Immunitaet bewiesen. Und Empfehlungen lauten nach der Grundimmunisierung nicht oefter als alle 3 Jahre zu impfen. Ob man das noch verlaengert sollte ueber Titerbestimmung zusammen mit dem TA diskutiert werden.
Non-Core Komponenten sollten individuell abgestimmt werden. Das haengt vom Gesundheitszustand ab, aber natuerlich auch von den Lebensumstaenden. Nicht jeder Hund ist den gleichen Risiken ausgesetzt, oder ist wegen anderen Erkrankungen besonders gefaehrdet. Non-Core Komponenten schuetzen maximal 1 Jahr. Da muss dann deutlich haeufiger geimpft werden.
Wenn Herzwuermer in D tatsaechlich zum Problem werden, hilft nur die regelmaessige Vorbeugung. Sind die Herzwuermer da, wird die Behandlung teuer, schmerzhaft und ist nicht ohne erhebliche Risiken. Strengste Ruhe ist fuer 8 Wochen angesagt.
Gruss
Gitta
Hi,
ich persönlich bin Impfungen gegenüber kritisch eingestellt, weil ich schlechte Erfahrungen gemacht habe. Allerdings in der Humanmedizin. Als Kind habe ich die meisten Krankheiten durchgemacht und hatte nur Kinderlähmung, Röteln, HepC und Tetanus geimpft bekommen. Mein kleiner Bruder auch.
Unser jüngster Bruder bekam alle Impfungen. Zweimal, jeweils am Tag einer Impfung, hatte er nachts Atemstillstand. Einmal musste er wieder belebt werden (Nachbarin war Krankenschwester).
Gut - Zufall kann man sagen.
Mit 18 (keine Ahnung, was mich ritt), habe ich mir eine komplette Auffrischimpfung für Kinderkrankheiten geben lassen (habe damals ein Werbeplakat gesehen, dass man aus Kinderkrankheiten nicht raus wächst).
Drei Tage später hatte ich hohes Fieber. Eine Woche später war ich überseht mit Nesselausschlag. Meine Füße waren dreifach geschwollen, ich konnte nur auf Knien durch die Wohnung watscheln, weil die Füße schmerzten, meine Augen waren so zugeschwollen, dass ich aussah wie Karl Dall (sorry!).
Seitdem habe ich das chronisch.
Ich hatte nie in meinem Leben Allergien. War immer gesund.
Seitdem habe ich Heuschnupfen, diese Urtikaria (Nesseln) und eine Laktoseintoleranz.
Alles auf einmal gekommen. Zufällig(?!) nach der Vielfachimpfung.
Bei meinen Hunden handhabe ich das so, dass sie als Welpen eine Immunisierung über Hepatitis, Staupe und Parvo bekommen und dreijährig Tollwut.
Bei ersten drei Impfungen besteht die Möglichkeit, dass eine einmalige Impfung ein Leben lang ausreicht.
Allerdings impfe ich dennoch diese vier Dinge dreijährig. Hep, Staupe und Parvo deshalb, weil ich Staupe einzeln nicht bekomme.
Für Parvo gibt es gesicherte Titerwerte, die man messen kann. Für Staupe nicht.
Abgesehen davon, dass es bei uns auch noch Tollwut gibt, ist es für mich eine Frage der rechtlichen Situation. Von Gesetz wegen darf der Amtsveterinär jedes Tier, das keinen gültigen Impfschutz vorweisen kann, bei Verdacht auf Kontakt mit einem infizierten Tier (Fuchs, Fledermaus u.a.), sofort töten lassen. Es müssen keine Symptome vorliegen, der Verdacht muss auch nicht gefestigt sein.
Und dieses Risiko ist mir eindeutig zu groß!
Was Zwingerhusten angeht: der Impfstoff schützt nicht gegen alle vorhandenen Erreger. Ich kenne einige Hundehalter, die die Impfung gemacht haben, aber deren Hunde dennoch Zwingerhusten bekamen. Außerdem ist es (so unangenehm es sein mag) recht problemlos zu behandeln.
Zum Thema Impfungen solltet ihr euch mal dieses Buch hier ansehen:
http://www.amazon.de/Haustiere-impfe...1209465&sr=8-1
Ich habe das Buch mal zu meinem Tierarzt getragen. Er hatte hier nur bezüglich Staupe Einwände. Er hat nämlich keine Daten zu gesicherten Titerwerten gefunden.
Das ist mein Kenntnisstand von vor zwei Jahren (letzte Impfung).
Ach ja - Wurmkur: die mache ich auch nur bei Bedarf. Ansonsten beschränke ich mich auf Kotproben.
Und einmal jährlich (zum Urlaub) machen wir eh Wurmkuren, weil wir nach Griechenland gehen (Herzwürmer und andere).
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