+ Antworten
Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. Traumatisierter Hund Beitrag #1
    Kima Kima ist offline
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    09.05.2011
    Ort
    Ahaus
    Beiträge
    2

    Traumatisierter Hund

    Hallo liebe Hundefreunde.
    Ich habe mal eine Frage, ob jemand von euch da schon mal Erfahrungen gesammelt hat.
    Habe, aus Spanien zwei Chiwawas übernommen. Die eine sehr lieb und aufgeschlossen, der andere sehr ängstlich.
    Was er mitgemacht hat, weiß man nicht genau, mittlerweile ist er, soweit das Er mit den anderen Hunden spielt. Wenn es Futter gibt, kommt er auch nimmt es und geht. Wir füttern im Augenblick nur aus der Hand. Das Spazieren geht klappt mittlerweile auch. Stubenrein sind in der zwischen Zeit beide.
    Er kommt nicht, wenn man ihn ruft, es sei denn, es gibt Futter. Seinen Namen kennt er gut. Wenn man ihn nehmen will, hat er immer doll Angst. Er kennt Platz, legt sich dann auch brav hin und wartet was geschied. So kann man ihn nehmen und an Leinen.
    Wir nehmen sie am Abend mit ins Schlafzimmer, seltsamerweise kann man ihn, wenn man im Bett ist, mit ihm spielen und auch streicheln. Kuscheln wie mit den anderen geht noch nicht. Wenn man mit dem Kopf zum Hund geht, gerät er in Panik, so als wollten wir ihn beißen. Wir lassen das natürlich, die anderen kommen alle gern Kuscheln. Und er möchte ja auch man sieht es ihm ja an. Aber er traut sich noch nicht. Wie alt er genau ist weiß ich nicht. Geschätz wurde er so auf 1-2 Jahre. Habe aber die Tage einen Michbackenzahn gefunden auf den er herum kaute.
    Wäre über jeden Tip dankbar

  2. Traumatisierter Hund Beitrag #2
    Rana Rana ist offline
    Redakteur
    Registriert seit
    14.02.2006
    Beiträge
    2.079
    Was macht Dich so sicher, dass der Hund traumatisiert ist? Man hört das oft über Hunde, die aus dem Ausland, besonders dem südlichen Europa, importiert und hier über den Tierschutz vermittelt werden. Ein evtl. erfolgtes traumatisches Erlebnis lässt sich nicht zwingend aus dem von Dir beschriebenen Verhalten des Hundes ableiten.

    Vielmehr ist es oft so, dass besonders Hunde aus südlichen Ländern, aber auch hier in Mitteleuropa von dubiosen Vermehrern produzierte Welpen, aufgrund mangelnder oder sogar total fehlender menschlicher Kontakte in der Prägungszeit später solches Verhalten zeigen wie das von Dir beobachtete. Besonders ausgeprägt ist es natürlich bei Hunden, die von verwilderten Müttern völlig abseits menschlicher Zuneigung geboren und aufgezogen wurden.

    Solche Hunde kann man meist nur recht schwierig an den zwanglosen Umgang mit Menschen gewöhnen, die meisten bleiben ein Leben lang zurückhaltend oder, bei falschem Umgang mit ihnen, sogar recht scheu. Es gibt Trainingsmethoden, um aus solchen Hunden das Bestmögliche zu machen. Hierzu sollte sich ein unerfahrener Hundehalter aber am besten qualifizierte Hilfe holen.

    Ute

  3. Traumatisierter Hund Beitrag #3
    Caroline Caroline ist gerade online
    Erfahrener Benutzer Avatar von Caroline
    Registriert seit
    05.04.2002
    Ort
    USA
    Beiträge
    4.253
    Ich wuerde dann noch dazu sein angeborenes Temperament in Betracht ziehen, denn nicht jeder Hund ist selbstbewusst und schon hast Du einen Hund, der so reagiert.
    Du kannst eigentlich nur versuchen, mit viel Geduld seine Reaktion auf Neues usw. zu anedern, aber aus einem wirklich scheuen Hund wird nie ein Draufgaenger.
    Fuer mich waere da hundertprozentige Leinepflicht draussen, da in einer fuer den Hund wirklich stressigen Situation wird er immer wieder wie ein scheuer Hund reagieren.

    Ansonsten kann ich nur Geduld raten, Ihr habt doch schon dolle Fortschritte gemacht.

    Gruesse,
    Caroline

  4. Traumatisierter Hund Beitrag #4
    Kima Kima ist offline
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    09.05.2011
    Ort
    Ahaus
    Beiträge
    2
    Hallo, danke für die Ratschläge.
    Wir versuchen es mit viel Liebe und Geduld. Es gibt ja sehr kleine Fortschritte. Bei unsere Franzi hat es fast 2 Jahre gedauert, bis sie sich außer von meinem Sohn auch von uns Händeln ließ. Sie kam aus der Türkei. Heute mit 8 Jahren ist sie die größte Schmusebacke, die wir haben.
    Uns wurde aber auch vom Tierschutzverein gesagt, das es sich um einen sehr ängstlichen Hund handelt. Sie haben ihn uns sehr genau beschrieben.
    Wir haben es auch noch keine Sekunde bereut, ihn genommen zu haben.
    Das Wir sie nur auf unserem gesicherten Grundstück frei laufen lassen versteht sich von selber. Ich hätte viel zu viel Angst das ihnen, was zustößt. Ich bin als Kind schon mit Hunden aufgewachsen. Habe die Begleithundeprüfung abgelegt, jahrelang Hundesport gemacht, ich denke mal ein bisschen Erfahrung habe ich auch. Aber gern nehme ich auch Ratschläge an, ich kann dann ja für mich entscheiden ob das was für unseren kleinen ist.

Ähnliche Themen zu Traumatisierter Hund

  1. Hund drückt anderem Hund den Popo auf die Nase,
    Hund drückt anderem Hund den Popo auf die Nase,: bedrängt den anderen regelrecht, fordernd und...
    Von Gast2611 im Forum Hundekunde
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 24.09.2007, 18:53
  2. Igitt, Hund riecht nach Hund
    Igitt, Hund riecht nach Hund: Aaaaalso, da ja unter Kontaktgesuche und...
    Von Gast3352 im Forum Hunde Pflege und Ernährung
    Antworten: 23
    Letzter Beitrag: 25.10.2001, 21:33

Andere Themen im Forum Hunde Ausbildung und Ratgeber

  1. Antworten: 28
    Letzter Beitrag: 28.04.2011, 20:05
  2. Hund und Kind
    von Sinead-chen
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 22.02.2008, 15:46
  3. Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 06.09.2004, 13:08
  4. Antworten: 31
    Letzter Beitrag: 28.07.2004, 12:13
  5. Antworten: 23
    Letzter Beitrag: 15.11.2002, 15:57

Lesezeichen

Sie betrachten gerade Traumatisierter Hund.