Gute Frage Tino,
bei unserem letzten Neuzugang habe ich total andere Wege beschreiten muessen. In einem Ausmass, dass ich bisher weder bei Welpen, noch bei erwachsenen Hunden anwenden musste. Streng genommen laeuft die Eingewoehnungszeit nach 10 Monaten immer noch.
Eine Mischung aus "der einfachste Hund, den ich je hatte" und der "unendlichen Baustelle".
Natuerlich muss sich der Mensch auch 'eingewoehnen'. Bei einem Welpen ist das einfacher als bei einem erwachsenen Ueberraschungsei. Aber es gibt auch die Hunde, bei denen man nach wenigen Tagen meint, die waeren schon ewig im Haus. Da ist der Halter gefordert, auf das Individuum Hund einzugehen.
Ist vielleicht auch nicht das ideale Wort. Der Hund muss sich in einer fremden Umgebung neu orientieren, ist mit neuen Hausregeln konfrontiert, vermutlich anderen Hoer- und Sichtzeichen als bisher. Dinge, die die Kommunikation erschweren. Ein gegenseitiges abtasten. Da der Mensch von sich behauptet, das groessere Hirn zu haben, muss dann da auch die Hauptarbeit liegen.
Es ist sicher auch ein Unterschied, wie die Lebensumstaende sind. Kinder, viel Besuch, andere Haustiere usw. Wenn Halter in der sind, die Koerperhaltung vom Hund richtig zu deuten, faellt vieles an Fehlkommunikation weg. Allein die Ruheposition sagt schon viel ueber den inneren Zustand aus und wo der Hund in seiner Eingewoehung steht.
hehehe - Hund ist doch nicht Hund
Gruss
Gitta


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