Bestens zu empfehlen!
http://www.hundezeitung.de/content/6434-ausbildung
Gruesse,
Caroline
Heute war wieder so ein Tag, an dem heftig gerufen, oder besser gesagt heftig gebrüllt wurde.
NEIN, NEIN, NEIN, und HIER (Hier her!) hallte es aus Allen Richtungen.
Ein exemplarischer Fall ist mir aufgefallen:
Hundehalter begegnen sich und die Hunde rennen aufeinander zu,
beschnüffeln sich und sogleich ertönte
NEIN, NEIN, und Hier, Hierher, jetzt aber hier her, Nein, ...... und "der Hund der NEIN-Machen" sollte war höchstens 1 m vom HH entfernt, und "machte auch nicht HIER".
Könnte es sein das der 3. Platz von
"Ich habe Dir doch gesagt das Du "HIER" kommen sollst"
belegt wird?
Könnte man doch aufhören zu rufen/brüllen, was der Hund nun nicht umsetzen kann was man jetzt von Ihm haben möchte?
Was sollte man dann "besser Anderes" im Umgang tun?
Würde meinen das es hilft, wenn man dem Hund sagt und zeigt was er tun soll,
und nicht Ihm aufzeigen will was er nicht tun soll mit der NEIN-Brüllerei ???
Ist der Hund nur 1 m entfernt und schon anwesend, ist er doch "schon HIER" ?
Bestens zu empfehlen!
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Gruesse,
Caroline
Ich persönlich bin ja ein Fan von Martin (aber meine persönliche Meinung, jeder empfindet ja anders) - der sagt ja immer: "der Hund ist doch nicht schwerhörig"
Nein, ist er auch nicht, er hört hervorragend. Ich denke mal, wenn man Glück hat und Hund und Halter wunderbar zusammenpassen und harmonieren, geht es auch ohne Worte.
Denn wenn ich leise zu meinem Hund sage: "es gibt Fresschen" pariert er sofort
Wenn ich aber der Meinung bin, er soll keinem Jogger hinterher laufen, er aber anderer Meinung, kann ich noch so viel rufen, flüstern in die entgegengesetzte Richtung laufen - das schert ihn gar nicht.
Also müßte man auch meinen, alles Hier , Aus und Nein fruchtet gar nicht. Es muß halt eine andere Ebene der Kommunikation gefunden werden.
Da wir in einer hektischen, lauten Zeit leben, ist der Umgang auch dementsprechend anders.
Wenn ich Stress habe, mir es nicht gut geht ec. wirkt sich das auf meine Tonlage, Körpersprache und Verhalten aus.
Dann will ich auch nicht laut "Nein" rufen, mache es aber trotzdem, anstatt den Hund dann leise ohne Beachtung vom Sofa wegzuschieben. Je öfter und lauter ich werde, desdo mehr versucht der Hund drauf zu hüpfen.
Viele wissen dass, aber leider verfällt man immer in andere Verhaltensmuster.
Ich hatte das große Glück, dass ich mit einem meiner Hunde auf Körpersprache und Zeichen mich verständigen konnte, weil ich es gehasst hatte, wenn ich andere Menschen beobachtet habe und die brüllten, was das Zeug hielt und der Hund trotzdem nicht gehorchte.
Zu seinem Ende war diese Kommunikation von Vorteil, denn im Alter wurde er schwerhörig, dafür konnten wir aber wunderbar ohne Worte kommunizieren.
Er war aber auch kein Alpha-Tier. Ich hatte mir gezielt den ruhigsten und ausgeglichenesten Hund ausgesucht und der hatte mich nie enttäuscht.
Tja, Mensch unterstellt zu seinen Gunsten erstmal zwei Dinge:
1. ER hat keine Schuld. Der Hund weiss ganz genau was er tun soll. Mensch hat es ihm ja beigebracht.
Stimmt hoechst selten.
2. Der Hund hat gehoert, aber weigert sich.
Je nach Situation auch falsch. Welcher Halter kann von sich behaupten noch nie so in Gedanken vertieft gewesen zu sein, dass er nicht mitbekam, das jemand mit ihm geredet hat, das Telefon auf dem Tisch klingelt? Aber einem Hund zubilligen, dass er eventuell das Geschrei (noch dazu wenns Routine ist) hoert (die Ohren und entpsrechende Regionen im Hirn funktionieren einwandfrei), aber die Registrierung durch andere Sinneseindruecke blockiert ist - das kommt dem Menschen nicht in den Sinn. Somit ist dann auch nicht der Mensch am Drama Schuld. Ist doch immer praktisch, wenn man einen Suendenbock hat und den eigenen Frust per Geschrei abreagiert. Menschlich. In die Falle latschen wir alle. Manche mehr, manche weniger. Mehr ist das naemlich ist. Mit Wissensvermittlung fuer den Hund hat das nichts zu tun.
Geändert von MASSA (10.05.2011 um 17:38 Uhr)
Deja vu all over again, den gleichen Text kann man auch in anderen Forum lesen, leider wird er davon auch nicht besser.
Gruesse,
Caroline
Das hat nichts mit Glück zu tun, sondern mit konsequenter, liebevoller Erziehung und dem, dass HH für seinen Hund nicht die Futterwerfende Maschine ist, sondern derjenige dem der Hund in jeder Lage vertrauen kann.
Es ist ein Irrglaube vieler HH das ein Alpha-Tier sich 1. nicht am Menschen orientiert und Probleme macht und 2. das ein Hund der ruhig und ausgeglichen ist kein Alpha sein kann. Führung heisst Ruhe und Ausgeglichenheit, ein Alpha braucht sich nicht ständig durch brüllen in diesem Fall bellen behaupten, im Gegenteil der kann durchaus mehr als einmal alle 5 gerade sein lassen, denn er wird durch sein Verhalten zum Alpha. Körpersprache und Aktion wenn die Körpersprache alleine nicht reicht, reicht einem Alpha komplett aus.Ich hatte das große Glück, dass ich mit einem meiner Hunde auf Körpersprache und Zeichen mich verständigen konnte, weil ich es gehasst hatte, wenn ich andere Menschen beobachtet habe und die brüllten, was das Zeug hielt und der Hund trotzdem nicht gehorchte.
Zu seinem Ende war diese Kommunikation von Vorteil, denn im Alter wurde er schwerhörig, dafür konnten wir aber wunderbar ohne Worte kommunizieren.
Er war aber auch kein Alpha-Tier. Ich hatte mir gezielt den ruhigsten und ausgeglichenesten Hund ausgesucht und der hatte mich nie enttäuscht.
"Antwort von Schwindelfrei""Zitat von JuleS"
Das hat nichts mit Glück zu tun, sondern mit konsequenter, liebevoller Erziehung und dem, dass HH für seinen Hund nicht die Futterwerfende Maschine ist, sondern derjenige dem der Hund in jeder Lage vertrauen kann.
Mit der Aussage gehe ich voll und ganz konform.
Ich denke auch die Richtung!
LG![]()
Geändert von MASSA (10.05.2011 um 17:37 Uhr)
Hmja um mal auf die Frage einzugehen,
Platz drei:
mach was du willst,
weil ich als huha überfordert bin
Gruss tino
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