Warum ich die wirklich appetitlich wirkenden Parmaschinkenknochen nicht gebe:
Sie stammen von Schweinehinterschenkeln und wenn es das wirklich ist, was drauf steht, sind die Fleischreste an den Knochen, neben Schweinefleisch auch ordentlich salzig.
Neben den Unmengen Salz, die zur Herstellung/Reifung von Parma-Schinken verwendet werden, ist und bleibt der Rohstoff Schwein und damit besteht die Gefahr von Aujeszky-Viren. Diese sind für den Menschen absolut unbedenklich. Der Verzehr solchen Fleisches wird meistens noch nicht einmal bemerkt. Für den Hund sind Aujeszky-Viren aber unmittelbar tödlich
Das Schweinefleisch in D gilt als aujeszkyvirenfrei, weswegen auch Schweinefleisch mit diesem Argument im Futter verwendet werden kann (wird). Dessen ungeachtet, sind im Großraum Nordost-Deutschland und in Österreich gerade in den letzten Wochen mehrere Fälle bekannt geworden, bei denen Hunde gestorben sind, weil sie verendetes Wildschweinfleisch mit Aujeszky-Viren beim Spaziergang gefressen haben.
Auch wenn die Region Parma und der Parmaschinkenknochen da von allem sehr weit weg ist/sein mag...
Frische Rinderbeine mit genauso viel Fleisch dran, riechen, wenn sich ein Hund damit regelmäßig beschäftigt, auch nach Wochen, wenn er sich überhaupt so lange hält, ganz und gar nicht auffällig. Madig und stinkig werden die Knochen nur, wenn man sie in Plastik lagert und nicht z.B. luftig, schattig hängend in einem Baumwoll- oder Leinenbeutel draußen (egal wie warm es ist). Und selbst, wenn das Teil mal stinkende Tendenzen haben sollte, Hund „entstinkt“ das so schnell, dass Mensch da kaum lang etwas riechen kann. -)))
Noch so nebenbei würde ich keinen Knochen als Kauspielzeug bezeichnen wollen. Denn es kann sein oder ist: Wichtige Beute/Beschäftigung/Erziehungsmittel, Beitrag zur Ernährung und letztendlich Zahnbürste. -)))


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