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  1. Was ist beim Aufpäppeln älterer Hunde zu beachten? Beitrag #1
    BeBu BeBu ist offline
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    Was ist beim Aufpäppeln älterer Hunde zu beachten?

    Seit Samstag bin ich wieder auf den Hund gekommen. Bisher habe ich mich mit Ernährungsfragen nicht so beschäftigt, doch möchte ich jetzt nichts falsch machen.

    Dieser, mein Maxe, ist acht Jahre alt und sehr, sehr dünn. Man sieht es nicht gleich, weil er weiches, schwarzlockiges Fell hat, aber jeder einzelne Wirbel seiner Wirbelsäule ist schon mit Augen zu erkennen und man spürt die Wirbelsäule geradezu unangenehm in der Hand.
    Der Hund muss wieder Muskelmasse ausbilden, unbedingt, andererseits sollen ältere Hunde ja eigentlich mit weniger Eiweiß ernährt werden.
    Er hat großen Appetit, frisst zur Zeit aber nur Nassfutter, irgendwie kann er mit Trockenfutter nichts anfangen.
    Kann mir jemand ein paar Tipps zur Ernährung geben?

  2. Was ist beim Aufpäppeln älterer Hunde zu beachten? Beitrag #2
    Gast2611
    Gast
    Nach meinem Verständnis bedeutet Rippen/Wirbelsäule tasten und sehen zu können erst einmal nicht gerade unbedingt da fehlt es z.B. an Muskulatur bzw. eher Unterfettgewebe oder der Hund hat irgendeine Mangelernährung und braucht irgend etwas.

    Hast Du Maxe schon dem TA vorgestellt? Ich weiß zwar nicht, ob das üblich ist, aber ich bin zumindest bisher mit jedem Tier so verfahren, das neu eingezogen ist, auch mit Welpen, oder mit sogenanntem Gesundheitszeugnis. Erst dann würde je nach Notwendigkeit, vor allem abhängig von Größe, Gewicht und Vitalität, handeln.

  3. Was ist beim Aufpäppeln älterer Hunde zu beachten? Beitrag #3
    BeBu BeBu ist offline
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    ja, klar, war am Montag sofort mit ihm beim TA. Dort bekam er eine "Aufbauspritze"- den knochigen Zustand sprach er an, bevor ich damit beginnen konnte. Wobei eben die Wirbelsäule so auffällig ist, das hat mit tasten können nichts zu tun, da muss man aufpassen, sich nicht dran zu schneiden, es guckt mehr heraus als innwendig ist. Bei den Rippen habe ich nicht so ein Erschrecken. Da ist er zwar in der untersten Toleranz, aber eben im Toleranzbereich. Seine Oberschenkel sind auch so ... abgenagt, muskellos.
    Zur Zeit ist er erkältet, das behandeln wir erstmal, machen seine Zähne - vielleicht regelt sich der Rest ja dann von selbst.

  4. Was ist beim Aufpäppeln älterer Hunde zu beachten? Beitrag #4
    Rana Rana ist offline
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    Wenn der Hund bisher nur sehr "sparsam" ernährt wurde ist es sinnvoll, langsam mit dem Aufpäppeln anzufangen. Nicht sofort zu "hochwertig" füttern, sondern langsam daran gewöhnen. Kohlehydrate reichlich, Eiweiß nicht zu viel. Wenn ein Hund dran gewöhnt ist, auch mal fettigeres Futter zu bekommen sind Nudeln mit einem Stückchen Butter darüber eine gute Möglichkeit, Fett auf die Rippen zu kriegen.

    Ute

  5. Was ist beim Aufpäppeln älterer Hunde zu beachten? Beitrag #5
    Gast2611
    Gast
    Ich bin da ja eher, wenn es um das Zugeben von Fett geht, nach meiner Überzeugung und Erfahrung her, ein überzeugter Verfechter pflanzlicher Öle: Leinöl, Fischöl, Distelöl, Rapsöl vor allem wegen den Omega-3 Fettsäuren. Tierisches Fett ist meist eh genug im Futter (egal ob Trocken-, Nassfutter, oder rohen Fleischprodukten). Die Große fühlt sich auch schnell an Wirbelsäule und Rippen so wie ein ewiger Hungerleider an, ist knapp 7 Jahre alt, um die 20 kg schwer, 53 cm hoch, aber sehr aktiv und bekommt am Tag gut 3 EL Öl.

    Kalorienreich bei den Kohlehydraten (ca. 70 %) ist Hafer (z.B. als Brei zum Nassfutter). Haferflocken werden normalerweise gut vertragen und auch gut aufgeschlossen (Eiweiß, wertvolle Fette und Vitamine). Reis oder Kartoffeln bestehen dagegen eher aus Wasser.

    Und da es auch um Muskelaufbau geht, würde ich das Fleisch im Nassfutter eher reduzieren und es mit rohem Muskelfleisch (z.B. Rind, Huhn ..), ruhig auch mit Fettanteilen, oder Thunfisch aus der Dose in/mit Öl ersetzen.

    Aber alles, wie Ute schon schrieb, in kleinen Schritten und nur so, wie Maxe es verträgt.

    So wie sich das anhört und was da ansteht, kann Maxe wohl wirklich ein paar Reserven brauchen!

  6. Was ist beim Aufpäppeln älterer Hunde zu beachten? Beitrag #6
    BeBu BeBu ist offline
    Neuer Benutzer
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    Danke, hat mir schon etwas geholfen durch Bestätigung. Denn einerseits hatte ich das Denken - Muskelmasse braucht eiweißhaltiges Futter, Hüttenkäse vielleicht zugeben, anderseits weiß ich nicht, wie seine Nieren das verkraften können und hab den deshalb erstmal doch weggelassen. Öl und Haferflocken (die ja auch recht eiweißhaltig sind - weiß nur nicht, wie Hundeverdauung das aufspaltet) war auch meine Wahl - ein Teelöffel pro Tag, zur Zeit von unserem kaltgepressten Rapsöl, danach versuche ich es mit Leinöl - naja und viel Bewegung natürlich.
    Rohes Muskelfleisch werde ich versuchen, wenn seine Erkältung vorbei ist, vielleicht erstmal geschreddertes Fleisch.

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