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Was ist ....
Serie über Haut- und Haar
Teil 2: Hautdrüsen
In der Hundehaut finden sich viele Arten von Drüsen: auf der ganzen Körperoberfläche Talgdrüsen - zusammen mit den Haarfollikeln, an den Augenlidern, an den Geschlechtsteilen und im äusseren Gehörgang.
Die öligen Absonderungen halten Haut und Haare geschmeidig und steuern die Hautfeuchtigkeit. Die zahlreichen und grössten Talgdrüsen sind an den Augenlidern, an Lefzen, Vulva, Hoden, und After, dann noch am Nacken und in der Rutendrüse zu finden.
Diese Violsche Drüse ist in individuell verschiedener Grösse am Rutenansatz. Bei einigen Hundeschlägen mit wenig Haarfollikeln erscheint hier ein kahler Fleck.
Die Zirkum-Analdrüsen sind veränderte Schweissdrüsen, die tieferliegenden Peri-Analdrüsen sind modifizierte Talgdrüsen und haben keine Ausgänge. Sie funktionieren als Stoffwechselorgan.
Die zu beiden Seiten des Anus liegenden Analbeutel bestehen aus einer sackartigen Hülle, die als Talg- und als Schweissdrüse fungieren. Über einen Ausgang wird ein Sekret (Mix aus stark riechenden, fettig-wässrigen Sekreten) beim Ausdrücken des Schliessmuskels entleert. Manchmal muss der Mensch dabei auch nachhelfen, wenn dieser Ausgang verstopft. Manche Hunde "fahren" dabei wie ein "Schlitten" auf dem Boden, um sich von dieser drückenden Verstopfung zu befreien.
Auf der Hautoberfläche sind apokrine Schweissdrüsen (die aus Flüssigkeit und Zellbestandteilen bestehende Sekrete bilden) verteilt, mit Haarfollikeln. Das Sekret ist eiweissreich und wird durch Adrenalin (Hormon aus den Nebennieren) angeregt.
Diese Drüsen regeln nicht die zentrale Temperatur, schützen die Haut aber vor örtlicher Überhitzung.
Die meisten Schweissdrüsen sind auf der Kopfhaut und in den Zwischenzehenhäuten. Merokrine (teilweise ausscheidende) Schweissdrüsen kommen nur in den Pfotenballen vor. Deren Sekret ist wässrig und wird durch Wärme angeregt.
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