B. die anderen
Diese anderen sind: Die skandinavischen (die schwedischen wie die niederläufige Dachsbracke Drever,
Jämthund, Stövare, Norbottenspets, die norwegischen Elch- und Lundehund,
Finnenspitz und Karelischer Bärenhund) und russischen Jägerhunde (die drei
Schläge des Laika), die japanischen Typen und Chow Chow wie Eurasier.
Natürlich gibt es noch viel mehr Varietäten, oft aber aus anderen Ländern wegen
ihrer speziellen Eigenschaften adaptiert (wie etwa den Lauf- und Schweisshund
mit dem schlichten Namen "Finnish Hound", der vermutlich aus dem englischen
Foxhound gezogen wurde).
Elchhund:
Was nach diesem Vorspann Bea Urban über die "Elkies" schreibt, kann sehr wohl
auch auf viele der anderen nordischen Jäger- und "multifunktionalen" Hunde
übertragen werden, mit den üblichen individuellen Noten.
Denn dass sie
eigenwillig sind - und nicht nur jagen -, das muss man wissen. Bea erklärt auch
den Unterschied, wie die Hunde jagen.
"Elchhunde in ihrer modernen Form sind seit ca. 6 000 Jahren bekannt. Der
ursprüngliche Einsatzzweck war Hof- und Wachhund, Ziehhund von Travois und
Schlittenlasten, Hüten/Treiben von Herden und Elch- und Bärenjagd. Elchhunde in
Norwegen müssen auch heute noch dreimal erfolgreich in der Elchjagd eingesetzt
gewesen sein, bevor sie zur Zucht zugelassen werden.
Bei der Elchjagd gibt es zwei Varianten, der Ablauf ist derselbe: Der Hund soll
im Wald die Spur eines Elches aufnehmen, ihn verfolgen, stellen und am Platz
halten. Das am Platz halten erfolgt durch Angebelle (das gleichzeitig dem Jäger
anzeigt, wo sich der Elch befindet), Drum-Herumgespringe, Anknurren und
Scheinattacken. Die Hunde, die sich verkalkulieren und aufgespiesst werden,
sondern sich entsprechend selber aus der Zuchtauswahl aus.
Die zwei Varianten der Jagd sind: Loshund und Bindehund. Entsprechend läuft der
Hund der ersten Variante (ohne Leine!) kilometerweit in den Wald, um seinen Elch
zu suchen. Der Bindehund läuft an einer Schleppleine. Von den Hunden wird also
nicht erwartet, dass sie zum Beispiel auf Zuruf zurückkommen. Das erfüllt gerade
nicht den Zweck ihrer Arbeit. Sie warten, bis der Jäger zu ihnen kommt. Und
nicht umgekehrt.
Der Hund hat immer etwas Interessanteres in der Nase/im Sinn als seinen
Menschen. Erst wenn er das Interessantere gefunden hat, lässt er es seinen Jäger
wissen, und der soll dann zu ihm kommen.
Elchhunde werden zum Beispiel in Nordamerika auch zur Waschbären-, Bären- und
zur Vogeljagd eingesetzt.
Andererseits sind Elchhunde gute Allrounder, wenn entsprechend ausgebildet. Sie
können als Schlitten-, Lastenziehhunde (auch in Wettbewerben in der
Leichtgewichtklasse) und in den populäreren Hundesportarten Obedience, Agility,
Dogdance oder Fährtensuchen arbeiten; es gibt Elchhunde, die als ausgebildete
Meldehunde Epileptiker begleiten oder als Rettungshunde tätig sind.
Trotz alledem sollte mensch sich nicht von ihrem teddybärartigem Gesicht
täuschen lassen. So mancher Ringrichter hatte schon Probleme, wenn ein Elchhund
die Zähne zeigen soll."
Den meist zwischen 20 und 25 kg wiegenden, sehr stämmigen, kompakt gebauten und
um die 50 cm hohen Elchhund mit seiner Ringelrute und kurzen spitzen Stehohren
(sieht einem Schlittenhund sehr ähnlich) gibt es in vielen Grau-Schattierungen
(daher auch sein anderer Name Grahund) und als schwarze Variante.
Diesem Hund ist der Jämthund sehr verwandt, wenn er nicht gar selben Ursprungs
ist.
Stövare:
Diese Lauf- und Schweiss-, genauer: Stöberhunde, finden sich in Norwegen
(Stover) und vor allem in Schweden in jeder Gegend. Teils sind ihre exakten
Bezeichnungen nach ihrem Erfinder (Hamilton Stövare) nachempfunden, oder eben
der Landschaft.
Gemeinsam ist diesen mittelgrossen (45 bis um die 60 cm) und eher leichten (18
bis 28 kg) Brackentypen das zwar kurze, aber dicke, mit viel Unterwolle
gesegnete Haar in allen möglichen Farbvarianten. Wieder einmal ein Beweis, dass
es nicht die Länge des Deckhaares ist, das Hunde kälteunempfindlich macht.
Der Schillerstövare zum Beispiel wurde aus den alten bodenständigen schwedischen
Stöberern mit Schweisshunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gezogen
und von Per Schiller 1886 erstmals vorgestellt.
Ein fast wie ein Jagdterrier oder Mini-Rottweiler aussehende Smaland-Stövare
trägt im Unterschied zu seinen Kollegen keine Rute (eben Mini-Rottweiler). Er
ist Fuchs- und Hasenstöberer in Südschweden.
Lundehund:
Dieser alte (bekannt seit dem 17. Jahrhundert), eher kleine (30 bis
knapp 40 cm) und leichte (etwa 6 kg) - auch Norwegian Puffin Dog - genannte Hundetyp
hat eine in der ganzen Hundewelt einzigartige Besonderheit aufzuweisen, die ihn
schliesslich zum Spezialisten macht auf meist See-Vogelarbeit: er kann fast
katzenartig klettern.
Dazu ist er körperlich eben eigenartig ausgerüstet: Die Vorderläufe können sich
bis zu 90 Grad drehen. Und er wurde, um zwischen den Felsspalten arbeiten zu können, auf
mehr Zehen gezüchtet. Der Lundehund hat mindestens zwei grosse arbeitstüchtige
"Wolfskrallen" und bis zu acht Ballen pro Pfote. Meist mit sechs statt fünf
Krallen bestückt. Der Standard sieht vor, dass Lundehunde mindestens sechs Zehen
pro Pfote haben müssen.
Diese Gelenkigkeit bietet diesen Hunden eine eben artuntypische
Kletterfähigkeit. So soll ein Lundehund mal bis zu 14 junge Papageientaucher aus
deren Felshöhle gezogen haben. Das ging aber nur, weil diese Vögel als Jungtiere
die Eigenart haben, sich bei Gefahr gegenseitig an den Schnäbeln festzuhalten.
Sonst haftet dem Lundehund nichts Ungewöhnliches an, ausser den üblichen
Eigenschaften der nordischen Hunde: eine gehörige Portion Selbstständigkeit und
daher Eigenwille.
Norbottenspets:
Dieser maximal 15 kg leichte und gut 40 cm hohe, meist weiss-rotbraun gefleckte
Spitz aus Schweden und Finnland ist wie viele Bauernhunde (Bauern sind in
Skandinavien meist auch Jäger) ein universeller Jagdgehilfe auf Kleinwild. Mit
dem deutlichen Unterschied zum Finnen- und anderen Spitzen: er bellt kaum.
Finnenspitz:
Dieser 40 bis 50 cm hohe und leichte (um die 15 kg) Hund in den typischen
Rotfärbungen ist vergleichsweise alt, der erste Rassestandard datiert 1812.
Er kommt von den Lappen und wurde bei jenen seit Jahrhunderten als Nachsucher
auf Elch und Bär gearbeitet, heute eher auf Vogeljagd. Er hat ein Merkmal, das
ihm seinen Spitznamen lieh: "jodelnder Vogelhund".
Vogeljagdprüfungen sind in Finnland beliebt. Der Finnspitz erhält dabei sogar
Punkte für die Anzahl der Belllaute oder Abzüge für "falsches Verbellen", wenn
er zum Beispiel zu früh aufhört mit dem Kläffen oder anderes Wild als die Vögel
auf dem Baum verbellt.
Auch er trägt seine äusserlichen Kennzeichen für nordische Hunde: buschige
Ringelrute und kurze, mit dichtem Haar bewachsene Stehohren.
Karelischer Bärenhund:
Im am finnischen Karelien angrenzenden Russland kennt man ihn als russisch-
europäischer Laika. Damit wird auch klar, wie die Herkunft und die äussere
Erscheinung und nicht zuletzt die Eigenschaften verwandt sind. Der russische
Kollege des Finnischen ist grösser und aggressiver. Der Karelier (maximal 25 kg
und 60 cm) ist ein Grosswildjägerhund. Hochläufig, er gilt als äusserst hart im
Geben und Nehmen, trägt die Ringelrute und etwas grössere Stehohren als jene bei
den Schlittenhunden.
Ihrem Ruf wie Donnerhall als besonders mutige und wachsame Einzelkämpfer
inzwischen auch in Nordamerika werden sie auch bei der eigentlichen Arbeit
gerecht. Er bellt den Jäger heran (anhaltende "Standlaute"), wenn der Hund den
Elch, Sauen, Marder oder Bären und sogar einzelne Wölfe gestellt hat.
Der Karelier ist nicht nur für mitteleuropäische Jäger, auch und gerade für
unsere enge und auf unaggressiven Umgang geformte Gesellschaft absolut
ungeeignet, um gleich falsche Gelüste abzuwehren.
West- und ostsibirische Laika:
Man könnte meinen, die Laikas seien uralte Typen. Natürlich sind deren Ahnen zu
den ältesten Arten überhaupt zu zählen, daraus rekrutierten sich später auch die
modernen Siberian Huskys und andere nordische Vielzweckschläge. Doch die
heutigen Laikas (der berühmteste war unfreiwillig erster Tier-Cosmonaut in
Sputnik 2 1957) sind erst durch Kreuzung der verwandten Chanteisker und
Mansijsker Laika-Schläge und von Hunden des Nord-Urals und Westsiberiens
entstanden.
Es sind heute in Russland weitverbreitete, temperamentvoll Jägerhunde, die auch
mal einen Schlitten ziehen müssen. Die Widerristhöhe liegt zwischen gut 50 und
60 cm. Ihr dicht behaartes Fell ist in den typischen Farben von Wildcaniden, von
weiss bis schwarz, auch gescheckte sind drunter.
Japanische: (Inu oder Ken: jap. für Hund)
Den japanischen Hunden (bis auf die kleinen "Schoss"-Hunde) sind bei allen
Grössenunterschieden gewisse äussere Eigenschaften gleich: meist Ringelrute,
meist kurzes Haar bei dichter Unterwolle, kurze Stehohren. Eben die üblichen
Insignien nordischer Hunde.
Akita:
Allzu oft führen die Freunde ihrer Rassen die Bezeichnung "alt" an. Hier stimmt
es mal wieder. Weil alle fast belassenen Hundetypen natürlich "alter" Abstammung
sind.
Der Akita ist Japans Nationalstolz. Früher auch Jagd-, dann immer auch Wachhund.
In der Zeit der Bürgerkriege zogen sich die miteinander verfeindeten Sippen ihre
eigenen Schläge heraus. Die schweren Typen hatten die Höfe zu bewachen und
beschützen. Schon im 19. Jahrhundert wurden in Japan Hundekämpfe populär. Der
alte Akita-Typ, eher Jäger als Molosser, verschwand, in verbleibende wurden die
schwereren Tosa-Molosser eingekreuzt. Tollwut und andere Ursachen rotteten fast
die Akita aus. 1910 verbot die Regierung Hundekämpfe. Vorübergehend.
Einige Freunde des alten Akita-Schlags suchten nach den ursprünglichen Typen.
1931 wurde der Akita zum japanischen Kulturgut erklärt und ein Exportverbot
erlassen. Der zweite Weltkrieg bedrohte die Zucht wieder. Amerikaner nahmen
einige Hunde mit nach Hause. So entstanden dann bis heute zwei Linien: eine
japanische und eine amerikanische, die grössere, schwerere Hunde bevorzugt. Die
Amerikaner kreuzten gar Mastiffs ein, wodurch die schwarze Maske betont wurden.
Die letzteren dieser sehr gestreng dreinblickenden, ruhigen, aber enorm starken
Tiere wiegen zwischen 38 (bei Hündinnen) und über 50 kg (Rüden) bei um die 60
bis 70 cm Schulterhöhe.
Es werden aber nach wie vor dieselben Farben (zwischen weissen, "sesamfarbigen",
roten, grauen und fast schwarzen, auch gestromt) zugelassen. Ringelrute, kurzes,
aber dichtes Haar, kompakter Körper und oft nach vor gestellte kurze Stehohren
gehören zu den Attributen dieser meist stoisch-ruhigen Hunde.
Ein Denkmal erinnert an die japanischen Akita, die bei einer abgebrochenen
Südpolarexpedition einfach zurückgelassen wurden. Bis dahin zogen sie die
Lastenschlitten. Die Bevölkerung war empört. Die Expedition sollte drei Jahre
später fortgeführt werden und die Abenteurer fanden am damaligen Lagerplatz 12
von ehemals 20 Akita gesund und Munter wieder. Sie überlebten als
Selbstversorger.
Hokkaido (Ainu):
Dieser kräftige, im Gegensatz zum Akita höchstens mittelgrosse (um die 45 - 50
cm) Hund auf eher niedrigen Läufen bei langem Rücken ist von meist hohem
Temperament. Er dient als Grosswildgehilfe auf der nördlichen Halbinsel.
Koshu (Kai):
Der eher hochläufige (45 bis 55 cm) und leichtere Typ im sonst ähnlichen Habitus
des Akita aus dem Mittelgebirge Japans dient für Klein- und teilweise
mittelgrosses Wild. Der Kohshu-Tora steht unter Naturschutz.
Kishu:
Das ist ein Wildschwein- und Rotwild-Jägerhund aus dem Südwesten, zwischen 45
und über 50 cm gross und hochläufig.
Shiba:
Dies dürfte der zweitpopulärste Hund Japans sein. Der kleinste der japanisch-
nordischen Jäger-Hunde (um die 40 cm) gleicht im Habitus dem der Vorgänger. Der
am Kopf fuchsähnliche Shiba ist ebenfalls lebhaft, aber leichtführig. Auch er
wurde 1937 unter Schutz gestellt, als seine Art nur mithilfe ausländischer Hunde
am Überleben gehalten werden konnte.
Shokoku (Kohchi):
Ein höchstens mittelgrosser (45 bis 52 cm) Hochläufiger aus dem Südwesten
Japans. Inzwischen eher häuslich geworden denn als Jägerhund.
Eurasier:
So nordisch aussehend und doch nicht, denn der Eurasier ist entsprungen aus
einer Mischung von Wolfspitz und Chow Chow (daher Europa und Asien als
zusammengezogener Rassename), 1960 in Weinheim an der Bergstrasse erstmals
gezeigt. Später kam dann noch ein ordentlicher Schuss Samojede dazu. 1973 wurde
der Eurasier von der FCI anerkannt.
Einer der Liebhaber dieser Hunde mit sonst durchaus nordischen Eigenschaften -
freilich ohne ausgeprägten Jagdtrieb, das macht ihn geeignet für engere
Gesellschaft - war Konrad Lorenz. Zu den bevorzugten Farben des 50 bis knapp 60
cm grossen Hundes gehören neben Rot auch Grau und Schwarz.
Der Eurasier ist eher das Gegenteil des "wilden" Kareliers. Und das gesunde
normale Gegenteil des heute massiv und oft schon in der Augenpartie krankhaft
gezüchteten Show-Chow-Chow.
Chow Chow:
Damit ist auch schon viel über diesen sehr bekannten Hund gesagt. Er wie der
Shar Pei stammen aus China. Der bärchenhafte Hund hatte zu Urzeiten viele Namen,
unter anderem auch die Herleitung "chou" für "essbar".
Sein plüschartiges Outfit machte ihn im Westen schnell populär, vor allem in den
USA, wo er zeitweilig zum Teddybär-Monster degradiert wurde. Überreichliche
Hautpartien mit folglichen Augenkrankheiten und Hautkrankheiten durch
unnatürliche Behaarung waren an der Leidenstour.
Der ähnlich wie der Eurasier grosse und rund 30 Kilo schwere Hund wird wieder in
zwei Varianten gezüchtet, eine kurzhaarige (wodurch er dem Shar Pei sehr ähnlich
sieht) und eine bekannt langhaarige, vornehmlich in den Farben rot und schwarz.
Die sehr entschiedene Zurückhaltung bei Fremden, der Ruf als unnahbarer
Eigenbrötler, als Einmann-Hund, im Gegensatz zu ganz früher als jagduntauglich
und - eben anders zu sein als "normale" Hunde - formten einen Ruf, einen
teilweise schlechten, den dieser Hund nicht verdient. Dazu verhalfen ihm auch
leider Märchen. Die Abstammung vom Bären und dessen blaue Zunge.
Das Märchen mit der blauen Zunge und die biologische Erklärung
Die Chow Chow-Fans begnügen sich mit einer chinesischen Erzählung, warum der
Chow eine blaue Zunge habe, die so charakteristisch sei für diese uralte Type.
Dass diese bläuliche Zunge auch anderen chinesischen Hunden wie dem Shar Pei und
dem Eurasier als neuerer Abkömmling ebenso "anhaftet", wird von den Chow-Fans
ignoriert. Oder gar danach gesucht, dass es eine naturwissenschaftliche
Erklärung dafür gibt. Nicht nur diese Märchen aber stehen viel häufiger in den
Rassestandards.
Erzähler Li-Fu zuerst: "Als die Welt erschaffen wurde, fielen bei der
Befestigung der Sterne am blauen Himmelsgewölbe viele kleine blaugefärbte
Stückchen des Firmaments auf die Erde herab. Und wem erlaubte der Schöpfer diese
Himmelsstückchen auf Erden aufzuschlecken? Richtig geraten: dem Chow Chow. So
bekam dieser seine blaue Zunge."
Abgesehen davon, dass diese Übersetzung
verblüffend stark ins Christliche pigmentiert, ist sie hübsch blauäugig wie
blauzungig.
Die natürliche Erklärung von Wildbiologen am Beispiel des Polar- oder Eisbären
(Bären sind überdies zoologisch mit Hundeartigen verwandt) ist weniger rasse-
eigensinnig, dafür plausibel: Unter dem sehr hellen, weisslichen Eisbärenfell
verbirgt sich eine stark pigmentierte, ja schwarze Haut. Sie wandelt über die
Haare das weitergeleitete Licht in Wärme um. Auch die Schleimhaut inklusive
Zunge ist so pigmentiert. Möglicherweise ist die Zunge auch deshalb so dunkel,
weil sie extrem stark durchblutet wird. Normal ist die Zunge rot, hier aber
durch die extreme Durchblutung schon bläulich. Denkbar ist, dass Eisbären mit
Hilfe der Zunge ihre Körpertemperatur regulieren. So erhielten auch jene
nordische Hunde diese dunkle Pigmentierung auf der Zunge, die schliesslich die
Körperwärme abführt.
Lesen Sie auch: Die Einführung
Lesen Sie auch: Hauptteil 1
Lesen Sie auch: Hauptteil 2
Lesen Sie auch: Hauptteil 3
Lesen Sie auch: Hauptteil 4
Lesen Sie auch: Hauptteil 5
Lesen Sie auch: Hauptteil 5
Lesen Sie auch: Hauptteil 6
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