Hundezeitung  Hundewiese  Bildergalerie  HEN Netzwerk
Links Gästebuch Forum Newsletter Satire Tiergeschichten Typen Hundemedizin Ratgeber Ausbildung Hundekunde Notruf Nachrichten Topthemen Home














  

Hundekunde

  ANATOMIE DES HUNDES
  von Katrin Blümchen

1. Teil: Einführung in den Bewegungsapparat

Die Anatomie zu kennen, ist auch für Nichtveterinäre wichtig: für die Beurteilung eines Hundes. Im Prinzip ist kein Unterschied festzustellen zwischen einem kleinen und einem grossen Hund.

Bewegungsteile wie Skelett, Knochen, Gelenke, Muskulatur, innere Organe zur Verdauung, Atmung, Fortpflanzung, Kreislauf, Herz und die Sinnesorgane sind Bausteine des Hundes, eines im Sozialverband (Rudel) in normaler Form sehr lauftüchtigen Beutegreifers, der vornehmlich Fleischfresser (Carnivore) ist.

In den kommenden Folgen stellen wir eine Kleine Anatomie des Hundes vor.

Das Skelett ist das tragende Gerüstsystem und prägt das Erscheinungsbild (Phänotyp) eines Hundes. Das Skelett ist im Prinzip nicht veränderbar, aber durch Ernährung, Bewegung und Pflege zu beeinflussen.

Skelett / Übersicht


Start

Das Skelett besteht aus Knochen und Knorpeln, aus einer Schädelhöhle, Brustkorb und Gelenkkapseln. Die Glieder wirken dabei als Hebel und Verbindung durch Gelenke. Die sind wiederum mit Sehnen, Bändern und Muskeln verbunden.

Mit diesem System kann sich das Skelett technisch bewegen. Es ist der passive Teil, die Muskulatur jedoch der aktivierende.

Knochen sind zwar elastische, aber harte Teile aus verkalktem Bindegewebe. Ihre jeweiligen Ausmasse werden - nach den verschiedenen Stufen der Evolution - durch die Spezifizierung der Aufgaben definiert.

Die Gelenke werden durch mehr oder weniger stabile Bänder zusammengehalten. Der Schädel, eines der individuellsten Teile, besteht aus abgeplatteten Knochen, die durch Nähte gefügt werden. Nach der Geburt, in der Wachstumsphase, verknöchern sie. Der Unterkiefer ist durch Gelenke mit dem Oberkiefer verbunden.

Der Rumpf besteht aus der Wirbelsäule, die je nach Hunde-Aufgabengebiet mehr oder weniger beweglich ist.

Entscheidend für die technische Lauffähigkeit ist die Biegung der Wirbelsäule. An sie schliessen alle Skelettteile aus einzelnen Wirbeln und Knorbelscheiben, mit Ausnahme der Halswirbel.

Im Wirbelkanal befinden sich unter anderem Rückenmark, Nerven und Blutgefässe.

Detaillierte Fortsetzungen folgen.

 

© Hundezeitung 05 - 2003