Die Untersuchungen belegen, dass auch hier die Lebenserwartung der Mischlinge der verschiedenen Gewichtsklassen jeweils beträchtlich höher ist als bei vergleichbaren Rassehunden. Dies zeigt die so oft abgestrittene Bedeutung der genetischen Variabilität für eine lange Lebensdauer. Die meisten Hunde, die 15 Jahre alt wurden, wiesen einen Inzuchtkoeffizienten unter 20 Prozent auf.
Züchter von Arbeitshunderassen vermeiden Inzucht, da sie Leistungsverlust befürchten. Arbeitslinien sind auch weniger durch Inzucht gefährdet, da der Gebrauch eine Selektion auf geringeren Verlust von Genvarianten mit sich bringt.
Der Wiener Tierzucht-Experte Dr. Hellmuth Wachtel: "Der Mischling ist eindeutig gesünder, auch wenn dies gern bestritten wird. Dies ergibt sich schon von der populationsgenetischen Überlegung her, die auch die grosse Mehrzahl diesbezüglicher Studien bestätigt.
Und - die bessere Mischlingsgesundheit ist ja schliesslich der Hoffnungsstrahl für die Zukunft der Rassehundes, wenn die entsprechenden Lehren gezogen werden!"


Bereiche
Für jeden veröffentlichten Artikel unterstützen wir das
Kategorien Gesundheit
Artikel im Bereich Gesundheit