
Nur ein paar nette Beispiele – kriminelle Perversionen lassen wir mal außen vor. Dies hier sind nur ein paar kleine Perversionen, was mensch so aus dem Hund machen will und es auch tut.
Schönheitschirurgie
Lässt die
Bulldogge die Backen hängen oder spannt das
Regenmäntelchen um den Bauch? Schnieft der Terrier wie eine
alte Dampflok oder trieft der Speichel nonstop? Keine Sorge. Die
plastische Chirurgie schafft Abhilfe. Zumindest in den USA. Dort
ist die Schönheitschirurgie auf den Hund und so manche Katz'
gekommen. Facelifts, Bauchstraffung, Nasenkorrektur, Fettabsaugen
und Zahnchirurgie sind der letzte Schrei in einem Land, in dem
Haustiere mittlerweile zu Familienmitgliedern aufgestiegen sind. In
vielen Fällen seien die Eingriffe medizinisch notwendig,
betonen Tierärzte. So führen bei Bulldoggen tiefe
Hautfalten um die Augen zu Beschwerden. Bei Möpsen und
Boston-Terriern kann eine Nasenoperation Atembeschwerden lindern.
Aber ist eine Kinnoperation bei Mastiffs, Bluthunden und
Neufundländern wirklich notwendig? Nur weil der Vierbeiner
Speichelpfützen auf dem Teppich hinterlässt und sein Maul
schlabbert? Oder was ist mit der zahnchirurgischen Operation, um
das Gebiss nach dem Schönheitsideal zu gestalten?
Ohne soziales Lernen kann kein Lebewesen eine Beziehung zu anderen herstellen, aufbauen und pflegen. Man nennt es Bindung (wer ein schickes Schlagwort dazu braucht: Bonding, auf Tiere übertragen: „amichien bonding“. Wie auch immer: Bindung kann der Mensch sich nicht erlesen. Es gibt Menschen, die haben es einfach drauf, die anderen können sich mühen, wie sie wollen. Eine echte Bindung lässt sich nicht erzwingen, weder mit psychischen oder physischen Tricks noch verführerischen Leckereien. Dieser Mangel an Talent (dazu gehört auch das Sein-Lassen) wird aber meist nicht wahrgenommen oder/und akzeptiert.
Ach was muss man oft so lesen von herzzerreissend bösen Umständen, in denen arme Viecher landen in Tierheim-Verliessen. Am Sonntag haben dann Gutmenschen ein Erbarmen, zwischen Schweineschnitzel und Kaffee, um statt in den Zoo abwechslungsweise mal ins Tierheim zu gehen, wo sie dann ungefragt Tiere mit Billigfutter durch den Maschendraht maltraitieren. Wie im Zoo, Schilder zur Warnung vor ungebetenem, eigensüchtigem Futterspenderwahn werden dumpf ignoriert. Als ob die Tiere am Verhungern wären oder gar falsch ernährt würden. Egal. Man gibt. Nicht nur Zootiere sind ja so dankbar.
Der Wissenszustand deutscher Schüler über Natur ist nach einer seriösen Studie erschreckend, und das nicht erst seit kurzem: Bambiismus und Animal Comics statt Wissen um die Zusammenhänge in der Natur.
Der Natursoziologe am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Marburg, Rainer Brämer, untersucht seit 1997 Empfindung und Wissen von Natur bei Schülern.
Rainer Brinks, Chefredakteur und "Erfinder" der Hundezeitung, ist in der Nacht zum 30. August 2007 gestorben. Er sammelte Erfahrungen mit vielen Hundetypen in etlichen Hundeschulen, als Schüler und Lehrer. Er war Autor der Bücher „Schlittenhunde“, „Verständnis für Hunde“, „Hunde-Halter-Ausbildung“ und "Das Herdenschutzhunde-Buch". 1999 hatte er die Idee zu einer "Hundezeitung", die wir dann im Februar 2000 als "Internet-Zeitung" ins Leben riefen. Seither war er der maßgebliche Autor und Chefredakteur. Selten sind wissenschaftliche Ausbildung und Zuneigung zu Hunden mit professioneller Erfahrung aus leitender journalistischer Praxis so glücklich zusammengekommen wie in seiner Person. Brinks, Jahrgang 1945, studierte Psychologie, Zoologie und vergleichende Verhaltensforschung in Hamburg, Calgary und Fairbanks und hielt sich zu Feldstudien - vornehmlich an Bären und Wölfen - in Alaska, British Columbia, Alberta und in den Abruzzen auf und promovierte.
Rainer Brinks, Chefredakteur und "Erfinder" der Hundezeitung, ist in der Nacht zum 30. August 2007 gestorben. Brinks, Jahrgang 1945, studierte Psychologie, Zoologie und vergleichende Verhaltensforschung in Hamburg, Calgary und Fairbanks und hielt sich zu Feldstudien - vornehmlich an Bären und Wölfen - in Alaska, British Columbia, Alberta und in den Abruzzen auf und promovierte. Er sammelte Erfahrungen mit vielen Hundetypen in etlichen Hundeschulen, als Schüler und Lehrer. Er war Autor der Bücher „Schlittenhunde“, „Verständnis für Hunde“, „Hunde-Halter-Ausbildung“ und "Das Herdenschutzhunde-Buch". 1999 hatte er die Idee zu einer "Hundezeitung", die wir dann im Februar 2000 als "Internet-Zeitung" ins Leben riefen. Seither war er der maßgebliche Autor und Chefredakteur. Rainer Brinks lebte zuletzt mit seinen Hunden im südöstlichen Ungarn auf der Nyájörzö Kutya Tanya (Herdenschutzhundehof). Sein Ziel war es, Hirten und Herdenschutzhunde und Wissenschaftler zusammenbringen. Dieser Traum platzte:
Ich führe aus traurigem Grund Tagebücher über meine Hunde. Der zweite Anlass war die idiopathische, die erbliche Epilepsie meiner ersten Hündin Sabah. Weil dies, so die junge Tierärztin, eine genaue Dokumentation sei und zu vielen Informationen führe, die für eine Anamnese (Krankheitsgeschichte) wichtig sind.
Für jeden veröffentlichten Artikel unterstützen wir das in Ludwigsburg mit einer Spende in Höhe von 1 €.
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