• Die Meinung von Rainer Brinks RSS-Feed

    von Rainer Brinks Veröffentlicht: 01.04.2008 10:39

    Nur ein paar nette Beispiele – kriminelle Perversionen lassen wir mal außen vor. Dies hier sind nur ein paar kleine Perversionen, was mensch so aus dem Hund machen will und es auch tut.

    Schönheitschirurgie
    Lässt die Bulldogge die Backen hängen oder spannt das Regenmäntelchen um den Bauch? Schnieft der Terrier wie eine alte Dampflok oder trieft der Speichel nonstop? Keine Sorge. Die plastische Chirurgie schafft Abhilfe. Zumindest in den USA. Dort ist die Schönheitschirurgie auf den Hund und so manche Katz' gekommen. Facelifts, Bauchstraffung, Nasenkorrektur, Fettabsaugen und Zahnchirurgie sind der letzte Schrei in einem Land, in dem Haustiere mittlerweile zu Familienmitgliedern aufgestiegen sind. In vielen Fällen seien die Eingriffe medizinisch notwendig, betonen Tierärzte. So führen bei Bulldoggen tiefe Hautfalten um die Augen zu Beschwerden. Bei Möpsen und Boston-Terriern kann eine Nasenoperation Atembeschwerden lindern. Aber ist eine Kinnoperation bei Mastiffs, Bluthunden und Neufundländern wirklich notwendig? Nur weil der Vierbeiner Speichelpfützen auf dem Teppich hinterlässt und sein Maul schlabbert? Oder was ist mit der zahnchirurgischen Operation, um das Gebiss nach dem Schönheitsideal zu gestalten?

    von Rainer Brinks

    Bindung zu Tieren

    Ohne soziales Lernen kann kein Lebewesen eine Beziehung zu anderen herstellen, aufbauen und pflegen. Man nennt es Bindung (wer ein schickes Schlagwort dazu braucht: Bonding, auf Tiere übertragen: „amichien bonding“. Wie auch immer: Bindung kann der Mensch sich nicht erlesen. Es gibt Menschen, die haben es einfach drauf, die anderen können sich mühen, wie sie wollen. Eine echte Bindung lässt sich nicht erzwingen, weder mit psychischen oder physischen Tricks noch verführerischen Leckereien. Dieser Mangel an Talent (dazu gehört auch das Sein-Lassen) wird aber meist nicht wahrgenommen oder/und akzeptiert.

    von Rainer Brinks

    Ach was muss man oft so lesen von herzzerreissend bösen Umständen, in denen arme Viecher landen in Tierheim-Verliessen. Am Sonntag haben dann Gutmenschen ein Erbarmen, zwischen Schweineschnitzel und Kaffee, um statt in den Zoo abwechslungsweise mal ins Tierheim zu gehen, wo sie dann ungefragt Tiere mit Billigfutter durch den Maschendraht maltraitieren. Wie im Zoo, Schilder zur Warnung vor ungebetenem, eigensüchtigem Futterspenderwahn werden dumpf ignoriert. Als ob die Tiere am Verhungern wären oder gar falsch ernährt würden. Egal. Man gibt. Nicht nur Zootiere sind ja so dankbar.

    von Rainer Brinks

    Der Wissenszustand deutscher Schüler über Natur ist nach einer seriösen Studie erschreckend, und das nicht erst seit kurzem: Bambiismus und Animal Comics statt Wissen um die Zusammenhänge in der Natur.

    Der Natursoziologe am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Marburg, Rainer Brämer, untersucht seit 1997 Empfindung und Wissen von Natur bei Schülern.

    von Richard Ebert
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    von Mäx
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    In Memoriam Rainer Brinks

    von Rainer Brinks Veröffentlicht: 01.02.2006 10:39

    Schatztruhe Tagebücher

    Februar 2006

    Ich führe aus traurigem Grund Tagebücher über meine Hunde. Der zweite Anlass war die idiopathische, die erbliche Epilepsie meiner ersten Hündin Sabah. Weil dies, so die junge Tierärztin, eine genaue Dokumentation sei und zu vielen Informationen führe, die für eine Anamnese (Krankheitsgeschichte) wichtig sind.