Angesichts des Krampfs um Kampfhunde, oder der verwahrlosten Einstellung zu Mitgeschöpfen ausserhalb von Deutschland könnte man meinen, hier, in der nächsten Umgebung, beim Nachbarn, wäre alles bestens. Welche Engstirnigkeit!
Beispiel 1: Wenige Meter unterhalb meines Domizils sehe ich eine junge Frau eine nicht mal einjährige Hündin verprügeln, immer auf den Schädel. Warum? Die Hündin kam soeben von ihrem Gefängnis frei, war vielleicht drei Minuten draussen. Musste sofort wieder herkommen, nur aus schlechter Laune der Halterin. Als sie herkam, wurde sie zum Dank verprügelt. Aber heftig. Der etwa acht Monate alte Kangal-Rüde, leider gehört er auch dieser Tierschänderin, blieb klugerweise fern.
Ich habe nicht gesehen, ob er auch schon was abgekriegt hat von dieser Aggressorin.
Dann, eben diese drei Minuten draussen, kehrte die Halterin mit den Hunden wieder um. Den Rest des Tages durften die Hunde wieder in einem engen Zwinger verbringen. In der Wohnung müssen sie einen Maulkorb tragen, damit sie nichts anrühren.
Die Tierhalterin heuchelte bei einem Gespräch, dass der Rüde zur Hündin geholt würde, damit sie nicht so alleine sei. Wenn sie ihn nicht geholt hätte, müsste er sonst in ein Tierheim.
Selbst im schlechtesten Tierheim hätten es die Hunde besser.
Die junge Frau will Kinder. Das Schicksal der Hunde ist programmiert.


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