110 mal Editorial - die Meinung von Rainer Brinks
Rainer Brinks, Chefredakteur und "Erfinder" der
Hundezeitung, ist in der Nacht zum 30. August 2007 gestorben. Er
sammelte Erfahrungen mit vielen Hundetypen in etlichen
Hundeschulen, als Schüler und Lehrer. Er
war Autor der Bücher „Schlittenhunde“,
„Verständnis für Hunde“,
„Hunde-Halter-Ausbildung“ und "Das
Herdenschutzhunde-Buch". 1999 hatte er die Idee zu einer
"Hundezeitung", die wir dann im Februar 2000 als "Internet-Zeitung"
ins Leben riefen. Seither war er der maßgebliche Autor und
Chefredakteur. Selten sind wissenschaftliche Ausbildung und
Zuneigung zu Hunden mit professioneller Erfahrung aus leitender
journalistischer Praxis so glücklich zusammengekommen wie in
seiner Person. Brinks, Jahrgang 1945, studierte Psychologie,
Zoologie und vergleichende Verhaltensforschung in Hamburg, Calgary
und Fairbanks und hielt sich zu Feldstudien - vornehmlich an
Bären und Wölfen - in Alaska, British Columbia, Alberta
und in den Abruzzen auf und promovierte.
Rainer Brinks lebte
zuletzt mit seinen Hunden im südöstlichen Ungarn auf der
Nyájörzö Kutya Tanya (Herdenschutzhundehof). Sein
Ziel war es, Hirten und Herdenschutzhunde und Wissenschaftler
zusammenbringen. Dieser Traum platzte. Er starb mit 62 an ALS.
Brinks schrieb für die Hundezeitung über 110 Editorials -
präzise, scharfsinnig, oft grimmig, sein Zorn auf
uneinsichtige und lernunwillige Hundehalter konnte ebenso
groß sein wie seine Zuneigung zu den Tieren. Wir erhalten
diese Textbeiträge in Erinnerung an einen großen
großen Freund.
Richard Ebert Herausgeber HundeZeitung.de
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