Schon die Automatikrollen sind absolut ungeeignet dafür, einen Hund richtig zu halten. Dann nämlich,wenn er für sie zu schnell loslegt. Dann gleitet auch der stärksten Hand die nur mit den Fingern zu umgreifende Rolle aus der Hund.
Ausserdem taugen diese Rollen nicht zur Grundausbildung, denn Sie müssen einen konstanten Abstand als Einwirkungsdistanz zum Hund halten, vor allem, wenn sie es noch nicht beherrschen, wenn Ihnen das lockere Bei-Fuss-Gehen noch nicht in Hand und Fuss übergegangen ist. Exaktheit in der Körpersprache ist auch bei der Hundeausbildung wichtig, sie führt schneller zum Ziel, weil der Hund exakte Zeichen erhält.
Das rechte Mass: Die Schlaufe der Ausbildungsleine (oder Strick), muss vom Hals des Hundes bis zur rechten (!) Hand locker durchhängen, wenn der Hund angeleint ist. Die rechte Hand ist für Anfänger die richtige, weil dort die grössere Hebelwirkung erreicht wird und meist auch mehr Kraft vorhanden ist. In der linken Hand können dann Fortgeschrittene ihren Hund halten, die ihren Hund jederzeit im Griff haben (sollten).
Der sichere Griff: Die linke Hand schlupft durch die Schlaufe. Daumen und die links abstehenden Finger legen sich um das obere Leinen- oder Strickende. So gleitet die Leine nicht durch die Finger, wenn der Hund sich plötzlich losreissen will.
Die Leine ist kein Strafinstrument. Zu keiner Zeit, auch im grössten Zorn nicht. Sie soll vor allem für den Hund ein angenehmes Zeichen zur Sicherung des Hundes vor Gefahren sein.
Nach den ersten Spaziergängen ist es für jeden Hund ein freudiges Signal: raus, spazierengehen, hurra! Mit dieser Motivation und Stimmung gehen wir an die ersten Übungen heran, die sich auf den Hund überträgt.
Ratschlag: Schreiben Sie sich die jeweiligen Kapitel Part für Part aus den Kapiteln der Grundausbildung als manuelles Lerntraining heraus, dann trainieren Sie schon vorab in einer geistigen Trockenübung. Ihr Hund lernt schneller, wenn Sie weniger Fehler machen.
Es kommen noch genug dazu. Ich weiss es nur noch zu gut. Unterbrechen Sie sofort und lockern den Hund auf, wenn Sie mal nicht so gut drauf sind oder die Umgebung zu nervös macht. Nächster Versuch bei nächster besserer Gelegenheit. Wenn Sie und Ihr Welpe schon einige Übungen beherrschen, bravo. Sind Sie sicher? Wiederholung macht den Meister. Prüfen Sie nochmal und nehmen Sie sich den nächsten Part vor. Jede Übungen mit dem Welpen darf zehn Minuten nicht überschreiten, sonst verliert er seine Aufmerksamkeit.


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