• Selberkochen Teil 1: Inhalte und Zubereitung

    Von Tierheilpraktikerin Marion und Apotheker Wolfgang Breither, aus ihrem Büchlein "Wir kochen gesund für Katze und Hund"

    1. Folge: Inhalte und Zubereitung

    Geflügel, Wild, Fisch und Innereien werden grundsätzlich gekocht oder gebraten. Schweinefleisch ist tabu - es kann Erreger der gefährlichen Aujetzkyschen Krankheit auf die Tiere übertragen. Rind- und Lammfleisch werden roh verfüttert, sollten jedoch vor dem Verzehr tiefgekühlt gewesen sein, dann sind alle potenziell krankmachenden Erreger abgetötet. Am besten verwenden Sie Fleisch von biologisch gezogenen und gefütterten Tieren.

    Eiweiss darf nur gekocht oder gebraten verfüttert werden. Rohes Eiweiss behindert die Vitaminaufnahme. Eidotter hingegen ist roh eine schmackhafte Vitaminbombe, die Hunde und Katze schätzen. Ein Dotter pro Woche ist jedoch genug. Und: es sollten frische Eier sein, auch Tiere können an Salmonellose erkranken.

    Reis und Getreideflocken müssen ganz weich gekocht werden, damit Hunde diese Produkte gut verdauen können. Gemüse wird gedünstet und dann grob püriert. So bleiben die Vitamine erhalten und die Tiere können das Gemüse trotzdem optimal verdauen.

    Wenn das Tiere auf ein bestimmtes Futter fixiert ist, kann man es langsam umgewöhnen, indem man das neue Futter teellöffelweise unter das gewohnte mischt und das Mischungsverhältnis nach und nach zugunsten des neuen Futters verändert. Auch ein Schuss Fleischbrühe über das Futter gegeben, erhöht die Akzeptanz.

    zum Teil 2: Rezepte

    © bei den Autoren 04/2003