Serie: Hundefotografie Teil 4
Sicher haben auch Sie schon Details an ihren Hund bemerkt, die wunderschön sind und auch fotografisch besonders reizvoll wären.
Nur Mut, oft ist ein Ausschnitt interessanter als immer die ganze Figur (nicht nur bei Hunden). Fotografieren Sie doch einmal, die hübschen Augen ihres Lieblings, seine Runzeln auf der Stirn oder seine Nase mit den vielen kleinen Poren.
Alles was dazu brauchen ist natürlich eine Kamera und ein Objektiv was es ermöglicht nah an das Motiv zu kommen. Besitzen Sie eine Kompaktkamera, hat diese meist ein Makrobereich (oft grün gekennzeichnet). Stellen Sie ihre Kamera auf die Entfernung ein, meist handelt es sich um 35-50cm und versuchen sie ihr Glück.
Bei den Spiegelreflexfotografen ist dies natürlich einfacher, sie sehen was sie fotografieren. Schafft ein Normalobjektiv (50mm) meist nur einen Nahabstand von 80-50cm, sind sie mit einem richtigen Makroobjektiv besser bedient. Mit einem Makroobjektiv können Sie auf 1:1 oder gar 2:1 ihr Motiv abbilden. Sollten Ihnen die Aufnahmen aus der Nähe gefallen, auch Briefmarken, Schmuck oder Pflanzen, würde ich Ihnen ein solches Objektiv empfehlen. Es zeichnet besonders scharf und die Linsenfehler im Nahbereich sind korrigiert.
Je nach Brennweite 50mm, 90mm, oder 105mm können sie den Abstand zum Motiv verlängern und erhalten doch den Ausschnitt den Sie wünschen.
Bei der Aufnahme sollte möglichst viel Licht da sein, damit sie gut abblenden können (Blende 8, 11 oder 16), denn im Nahbereich ist die Schärfentiefe sehr klein.
Viel Spaß beim Experimentieren.
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