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6 |
(Digitale) Hunde-Fotografie
von Steffi Rehkate
Die modernen Kameras wählen selbst die richtige
Belichtungszeit. Da muss sich heutzutage erstmal niemand drum
kümmern - später fängt man ohnehin das
Experimentieren an. Die Beschreibung der Kamera hat da einige Tipps
und Tricks parat.
Wichtig ist, das Objekt ins richtige Licht zu setzen. Da
können Position und Perspektive stimmen - kommt das Licht aus
der falschen Richtung, ist das Foto trotzdem "für die
Katz".
Leider
die Schattenseite erwischt. Bei Bewegungsbildern kann das schnell
passieren.
Genialer Sprung, im
richtigen Moment abgedrückt, aber 90 % des Hundes sind im
Schatten.
Für eine gute
Belichtung hätte ich mich bei dem oberen Foto lieber in einer
solchen Position zum Hund befunden.
Auf diesem Bild ist Ladies Gesichtsausdruck wichtig - der liegt
aber im Schatten.
Cheally ist gut
ausgeleuchtet.
In der Dämmerung
Gerade in der Dämmerung oder an Tagen ohne Sonnenschein ist
es schwierig, Bilder gut auszuleuchten. Je
besser/lichtdurchlässiger das Objektiv, desto besser werden
die Resultate. Bei den folgenden Bildern ist es deutlich sichtbar:
Das Licht reicht noch für Portraits, nicht aber für
Aktions-Foto.
Candy
liegt still und ist gestochen scharf abgelichtet - Luca kam ins
Bild gerannt und ist dementsprechend unscharf. Das Bild wurde als
Portrait nur mit Candy wiederholt:
Leider schon zu dunkel: Clarence und
Clyde "verschwimmen", der Rest ist scharf.
Andere Variante: zu dunkel und
"mitgezogen". Sara und Simba im Zauberwald.
Bei ausreichend Licht wäre es möglich, alles scharf zu
fotografieren. Die Fototermine der letzten beiden Bilder mussten
auf einen Zeitpunkt mit mehr Licht vertagt werden.
Spiel mit dem Licht.
Normalerweise sollte man mit dem Licht fotografieren (siehe
Negativbeispiele oben). Es gibt aber Situationen, in denen es
durchaus reizvoll sein kann, gegen das Licht zu fotografieren.
Dabei sollte man darauf achten, dass das Bild nicht
überbelichtet wird, die Sonne also teilweise verdeckt ist.
Ein
absoluter Glücksfall: Connah steht seitlich im See und die
Sonne bricht durch die Wolkendecke
Auf
diesem Bild verdeckt Connah mit ihrem Körper die Sonne. Ich
habe sie bewusst nicht geblitzt. Zum hellen Rand, den die Sonne bei
Gegenlicht "zaubert", siehe auch das Foto von Lemon unter
"Perspektive".
Die Sonne steht hinter
Connahs Kopf. Damit man den Hund erkennt, habe ich diesmal den
Blitz eingesetzt.
Wassertropfen
glitzern im Gegenlicht besonders schön.
Spiel mit Licht bedeutet auch Spiel mit Schatten.
Normalerweise eher unerwünscht, macht der Schatten bei
Geoffrey den Reiz des Bildes aus.
weiter zu Teil 4
© bei der Autorin 9/2005