• Serie Hundeschule Teil 7

    Hundeschulen

    Von Bettina Buske

    Von allen Hundeschulen habe ich mich für die entschieden, die mir von meinem Schwager empfohlen wurde , weil Mensch und Tier Spass dort hatten. Bei meinem ersten Besuch ist wegen einer Veranstaltung gerade keine Schule gewesen, ich konnte aber den Trainer sprechen, das Rüdenhass das grösste Problem meines Hundes (und somit meines) ist .

    Nun hatte Strolch und ich den ersten Tag in der Hundeschule. Sie wird sonnabends von 9 bis 12.30 Uhr auf dem Platz eines Hundevereines betrieben. Die Schule wird sehr gut besucht, ich konnte auf dem Parkplatz nur in zweiter Reihe parken. Es wird mit 5 Euro pro Besuch bezahlt, der Betrag wird am Tor abkassiert und der Impfpass kontrolliert.

    Auf dem Platz waren drei Gruppen mit Hunden beschäftigt. Wir gesellten uns zur Anfängergruppe, die etwa aus 25 Leuten mit den Hunden der verschiedensten Grössen und Farben bestanden. Eine richtig schön bunte Truppe, die im lockeren Kreis gerade das "Sitz" übten. Mehrere Trainer/innen betreuten die Leute ,der Ton war freundlich-sachlich. Nachdem die Hunde das eine Zeit geübt hatten und es klappte, sagte der Trainer: "So, prima, nach der Pause werden wir das" Platz" üben, aber vorher gönnen wir den Hunden auch eine Pause, alle Hunde von der Leine".

    Im Nu gab es ein herrliches Rambazamba auf der Wiese, die Tiere tollten herum, manche geiferten sich an, bevor es eine Keilerei ergab, wurden sie von ihren Besitzern getrennt und suchten sich dann andere Spielgefährten. Ich getraute mich nicht, Strolch von der Leine zu lassen, wir standen in Zaunnähe und sahen uns das Spektakel an. Jedesmal, wenn es zu einer Rangelei kam, fing auch Strolch an zu kläffen, ansonsten schien er von der Stimmung stark beeindruckt zu sein, ab und an kamen die Hunde auch zu ihm und versuchten, ihn zum Spiel aufzufordern.

    Teil zwei der Veranstaltung war "platz" aus dem "sitz" heraus zu üben. Da Strolch ein Geschirr trägt, konnte ich ihn nicht herunterziehen, er legte sich gleich auf die Seite und dann auf den Rücken, Pfoten nach oben. Nach einigen Versuchen hat er aber auch mitbekommen, wie er sich hinlegen soll. Als auch diese Übungen zur Zufriedenheit verliefen, sagte der Trainer, dass wir uns nach der Pause mit den Hunden in eine Reihe stellen sollen und dann hintereinander die Gerätestrecke soweit es geht machen, die Treppe sollten junge grosse Hunde nicht machen, mit Begründung. Dann wieder: Hunde von der Leine.

    Ich wurde von zwei Leuten angesprochen und überzeugt, dass ich doch meinen Hund abmachte. Der fand das auch gut und ging einen grossen Rüden an. Wir also dazwischen, ich meinen Kröterich gekrallt und nach oben weggehoben. Da wurde mir von den Beiden erklärt, nicht den Hund nicht nach oben heben , weil ich ihn erhöhe. Er muss in die Demutshaltung nach unten gedrückt werden. Teil drei der Veranstaltung, wir stehen zwischen Rüden und Strolch muckst sich nicht!

    Wir machten unsere Strecke, einschliesslich Sprung durch den Reifen. Gegen Ende der Veranstaltung sprach mich der Trainer an, dass es doch ganz gut gegangen wäre mit Strolch, anfangs hat er noch gekläfft, aber zum Schluss ist er doch schon recht gelassen, so fürs erste mal.

    Ich bin nun fast traurig, dass die nächsten zwei Wochen wegen Prüfungen keine Hundeschule sein wird, ich habe mich mit Strolch dort gut betreut gefühlt.

    -> Bericht Nr. 8 ist hier -> Bericht Nr. 7 ist hier -> Bericht Nr. 6 ist hier -> Bericht Nr. 5 ist hier -> Bericht Nr. 4 ist hier -> Bericht Nr. 3 ist hier -> Bericht Nr. 2 ist hier -> Bericht Nr. 1 ist hier