Ausrüstung als Privatperson.
Empfehlung einer Tierärztin an einer Tierklinik.
Die Notfallausrüstung gehört in eine separate Box, in der nichts anderes aufbewahrt wird, die einen festen Platz hat, leicht zugänglich ist und gut transportiert werden kann.
Verbrauchtes Zubehör muss umgehend ersetzt werden und die Ausrüstung alle sechs Monate kontrolliert werden.
Die eigenen Hände und Augen sind für die erste Einschätzung der Situation die wichtigsten Notfallhelfer und können durch kein technisches Gerät ersetzt werden.
- Taschenlampe
- warme Decke
- Fieberthermometer (bruchsicher, elektrisch)
- Vaseline zum Einfetten des Thermometers
- Wundabdeckung / Mullkompressen, für kleine Tiere können Q-Tipps sinnvoll sein
- Verbandwatte, Tampons, Mullbinden, elastische selbsthaftende Binden, Leukoplast
- desinfizierende Wundsalbe (nur anwenden, wenn sofortiger Tierarztbesuch nicht nötig oder möglich), Jodtinktur (z. B. Betaisodona)
- Spüllösung für Augen, milde Augensalbe (z. B. Bepanthen oder Vit-A)
- Blutstillende Lösung für kleine Wunden (z. B. Eisen-IlI-Chlorid)
- Antiseptische Seife, Paraffinol
- Für Allergiker Kortisontabletten nach Anweisung Ihres Tierarztes
- Für Epileptiker Diazepamzäpfchen nach Anweisung Ihres Tierarztes
- evtl. Stethoskop (eine einfache Version kostet in der Apotheke ein paar Euro und ist absolut ausreichend, das Abhören sollte allerdings am gesunden Hund geübt werden)
- Pinzette, Verbandschere, Kanülen (Entfernung kleiner Fremdkörper)
- Plastikspritzen (steril verpackt) zum Eingeben und Absaugen (5-20 ml)
- Plastik-Einmalhandschuhe
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