Diese Erkrankung durch Ehrlichia canis (bei schweren Symptomen) sind bei Hunden aus der südlichen Erdkugel bis Mittelmeerraum durchaus nicht selten. Die Infektion erfolgt auch hier durch Zeckenbiss (Rhipicephalus sanguineus).
Der Verlauf kann durch Blutverluste tödlich sein. Etwa zwei Wochen nach der Infektion tritt ein Fieberschub von 40 oder mehr Grad während einer Woche ein. Darauf folgen in regelmässigen Abständen von ein bis zwei Monaten neue Fieberschübe. Nasen- und Augenausflüsse können ein staupe-ähnliches Bild aufweisen. Die Lymphknoten sind stark angeschwollen. Appetitlosigkeit und Durchfälle sind häufig. Doch vor allem ist immer die Milz stark angeschwollen.
Die Krankheit wird teilweise verschlimmert durch gleichzeitige Babesiose, auch Leishmaniose. Bei der Babesiose liegt eine Anämie durch Zerstörung der roten Blutkörperchen vor, bei der Ehrlichose eine Hemmung der Erytropoese (Zellteilung der Blutkörperchen) auftritt.
Nach Überstehen der Infektion bleiben die Patienten bis zu zwei Jahren ständige Träger und Ausscheider der Erreger.
Therapie: Tetracyclin-Hydrochlorid.


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