„Borrelia burgdorferi" sind Bakterien, die durch Zeckenbisse übertragen werden. Viele Beschwerden, die durch eine Borreliose hervorgerufen werden, sind auch bei anderen Erkrankungen zu beobachten. Eine Diagnose ist also schwer. Die Symptome sind vielseitig. Eine der wenigen typischen ist die so genannte „Wanderröte" (Erythema migrans). Diese ringförmige Rötung rund um die Einstichstelle wird Tage bis Wochen nach einem Zeckenstich auch an anderen Stellen der Haut auftauchen. Die Wanderröte muss aber nicht bei allen Borreliose-Patienten auftreten. Zu diesem Symptom kommen noch weitere hinzu: Schlappheit oder Fieber, gekrümmter Rücken wegen Gelenkentzündungen. Im späteren Stadium können lebensgefährliche Hirnhautentzündungen auftreten.
Wo kommt Borreliose vor? Weltweit dort, wo auch Zecken sind. In Europa überträgt der „gemeine Holzbock" die Borreliose. Behandlung durch geeignete Antibiotika.
FSME ist die Abkürzung für Frühsommer-Meningo-Enzephalitis. Eine meist im Frühsommer durch zecken übertragene Virusinfektion. Symptome wie bei einer Erkältung (erhöhte Körpertemperatur, Gliederlähmung), eine frühe Diagnose ist schwer. In fortschreitendem Stadium wird das Nervensystem angegriffen. Folge: Lähmungen, die tödlich sein können. Inzwischen können Hunde dagegen geimpft werden.


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