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Kooperative Tests - die bessere Alternative

BH Grundsätze
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Serie: Schutzhund, Mondioring & Co.

Teil 1: Einführung
Teil 1a: Wehrtrieb
Teil 2: Was ist Mondioring?
Teil 3: Spezial- Sicherheits- Training für Objekte und Personen (STOP)

Serie: Hundeschulen

Einführung und Testbericht 1
Testbericht 2
Testbericht 3
Testbericht 4
Testbericht 5
Testbericht 6
Testbericht 7
Testbericht 8
Hundeschulen: die Qual der Wahl

Serie: Lerntheorien der Psychologie

Teil 1: Grundlagen
Teil 2: Konditionierung; Reflexe, Reize, Reaktionen
Teil 3: zentralnervöse Vorgänge bei der Konditionierung
Teil 4: Operante Konditionierung
Teil 5: Die vier Arten der Verstärkung und Bestrafung der operanten Konditionierung
Teil 6: Diskriminative Stimuli
Teil 7: Prägung

So klappt das mit dem Hund:

Schleppleinen Training
Blinde Hunde selber grundausbilden
Hund taub - was nun?
Wärmehaushalt beim Training




Wärmehaushalt beim Training

Wärmeverluste entstehen durch Abstrahlung (Heizkörper), Verdunstung (Atmung, Hecheln) oder Wärmeleiter (Untergrund, Wände), durch Konvektion (Umgebungstemperatur) und durch kalte oder gefrorene Nahrung.

Die Abstrahlung beträgt beim Wärmehaushalt für gewöhnlich etwa 60 Prozent, variiert aber stark (kalte klare Nächte, helle freundliche Tage).

Die Verdunstung ist der zweitgrösste Anteil, sie wirkt über Hecheln und Speichel mit Atmung, weniger über die Schweissdrüsen an den Pfoten. Der Anteil steigt natürlich an, wenn der Hund feucht wird.

Einige Hundetypen haben ein Fell, das schnell zu Eisansatz führt, das führt dann beim Abtauen zur Unterkühlung.

Wärmeverlust hängt meist von Windbedingungen, Bewegungsgeschwindigkeit und Atemfrequenz ab. Der Verlust ist im Ruhezustand bei etwas mehr als zehn Prozent. Er schiesst in die Höhe, wenn der Hund in Wasser eintaucht.

Wärmegewinne hingegen entstehen durch Strahlung (Sonne, Heizkörper), Wärmeleiter (etwa Fussbodenheizung), Konvektion (Umgebungsluft) und natürlich heisse Nahrung. Auch durch Stoffwechsel bildet sich Körperwärme.

In einem ruhenden Hund sind die Skelettmuskeln für etwa ein Viertel der erzeugten Wärme verantwortlich. Durch Muskelaktivität kann die Wärmeproduktion um das 60-fache steigen.

Die Wärmestrahlungsgrösse kann vom Hund bei gleicher Umgebung beeinflusst werden, indem er sich auf die kleinstmögliche Körperoberfläche zusammenrollt.

Verdunstung funktioniert durch Atmung; Wärmeverluste durch Verdunstung kann der Hund durch Hecheln und Schwitzen verstärken.

Zusätzliche Verdunstung kann der Hund durch das Heraushängen der verlängerten, stark durchbluteten Zunge und durch das Fang-Belecken erzielen. Die Wärmeabgabe durch Verdunstung sinkt mit steigender Temperatur und steigender Luftfeuchte der Umgebung.

 

 

© Hundezeitung 08/2006